Professor Dr. med. Friedrich Wilhelm Erich Leschke    

Friedrich Wilhelm Erich Leschke  wurde am 23. Oktober 1887 in Bergneustadt als Sohn der Alwine Anna Sondermann (1858-1921) und des Schuldirektors Johann Friedrich Ernst Leschke (1855-1924) geboren. [1]


Ausbildung

In der Familie wird berichtet, dass Erich Leschke überdurchschnittlich begabt war. So soll er im Alter von zehn Jahren ein Lateinlehrbuch aus dem Schrank seines Vaters genommen und innerhalb von sechs Wochen den Lateinstoff des ersten Schuljahres verinnerlicht haben. [2]

Nach Absolvierung des Gymnasiums Mühlhausen (Thüringen) studierte er Medizin und Philosophie in Bonn. Nach Beendigung seines Studiums und bestandenem Staatsexamen im Jahr 1910 promovierte er sich 1911 an derselben Universität (Bonn). [3]

Schon von 1908 bis 1910 war er als Assistent am physiologischen Institut unter Geheimrat Pflüger (Eduard Pflüger) tätig und führte hier seine ersten Schriften über Diabetes aus. Im Jahre 1910 war er Assistent am Friedrich-Wilhelm-Stift in Bonn, um von 1911 bis 1912 als Assistent am Eppendorfer Krankenhaus in Hamburg unter Prof. Much und E. Fraenkel zu arbeiten, vornehmlich über Tuberkulose.  [4] 

Erich Leschke (rechts) mit seinem Vetter Karl Friedrich Bauer


Ehe mit Clara Julia Sänger

Am 9. Oktober 1912 heiratete Erich Leschke in Hamburg Clara Julia Sänger. Clara Sänger wurde in Hamburg am 17. März 1892 als Tochter des Professor Dr. med. Alfred Sänger und der Amalie Auguste Liessmann geboren. [5] Dr. Alfred Sänger war seit 1905 Spezialarzt für Nervenkrankheiten am Allgemeinen Krankenhaus St. Georg in Hamburg. [5a]

Clara Sänger führte nach ihrer Heirat den Namen Leschke-Sänger.

Aus der Ehe Leschke-Sänger gingen zwei Töchter hervor:

  1. Elisabeth Charlotte Leschke (1914)
  2. Ursula Leschke (1915)

Die Ehe Leschke-Sänger wurde am 20. Dezember 1919 in Hamburg geschieden. [6]

Nach der Scheidung promovierte Clara Leschke-Sänger im Jahr 1922 zum Doctor rerum politicarum. [7] Um 1923 war sie Syndikus der Interessengemeinschaft Carstens & Schüess und G. A. & C. A. Pauly, Herm. und Ferd. Reinecke, Assekuranzmakler in Hamburg. [8]

Als Rechtslehrerin war Clara Leschke-Sänger am Hamburger Sozialpädagogischen Institut tätig bis sie Anfang Juli 1933 aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus der Lehre entlassen wurde, da sie Jüdin war. [9] Clara Leschke-Sänger muss allerdings bereits vor 1912 ihren jüdischen Glauben abgelegt haben, da ihre Religion bei der Heirat mit Erich Leschke bereits als lutherisch angegeben wird. [10]

In den Jahren 1933, 1934 und 1935 wurde Dr. Clara Leschke-Sänger im Adressbuch der Stadt Hamburg mit der Adresse Alsterglacis Nr. 11 geführt. [11] Dort wohnten bereits ihre Eltern. [12]

Clara Sänger heiratete 1936 in zweiter Ehe den aus einer Hamburger Kaufmannsfamilie stammenden Karl Hugo Lassally, der am 11. September 1887 als Sohn des Eduard Lassally und der Louise Henriette Flörsheim geboren wurde. Karl Hugo Lassally stammte wie seine Frau aus einer jüdischen Familie, war aber bereits 1926 zum evangelisch-lutherischen Glauben konvertiert. Ende des Jahres 1939 emigrierte er mit seiner Frau nach England, wo die älteste Tochter seiner Frau Elisabeth Charlotte Leschke lebte. In Felsted in der Grafschaft Essex war Karl Hugo Lassally als Internatslehrer tätig. Dort starb Clara Lassally am 15. Mai 1945. [13]


Ehe mit Helena Anna Roters

Am 29. April 1920 heiratete Erich Leschke als "Arzt titulierter Professor an der Universität Berlin Doktor der Medizin Friedrich Wilhelm Erich Leschke" in Berlin-Charlottenburg Helena Anna (Hetta) Roters, geschiedene oder verwitwete Falk, die am 4. Juni 1893 in Oldenburg geboren wurde als Tochter des im Jahr 1920 bereits verstorbenen Fabrikdirektors Heinrich Andreas Friedrich Roters, zuletzt wohnhaft in Harburg an der Elbe, und der Antonie Berta Wilhelmine geborene Salzenburg verwitwete Schuldirektor Jambu wohnhaft in Halifax, Grafschaft Yorkshire in England.[13a]

Aus der Ehe Leschke-Roters ging wahrscheinlich ein Sohn hervor:

  • Dieter Leschke (?)

Hetta Leschke verstarb in Berlin-Charlottenburg bereits im Jahr 1924.

Helena Anna Roters hatte eine Verwandte namens Helena Julius geborene Roters, möglicherweise eine Tante, die im April 1920 53 Jahre alt war, in Berlin-Friedenau (Kaiserallee 131) wohnte und mit dem Geheimen Ober-Justizrat Wilhelm Julius (im April 1920 75 Jahre alt) verheiratet war. [13b]


Ehe mit Freda Mary Annette Elisabeth Baronesse von Oelsen

Am 2. Juni 1927 heiratete Erich Leschke in Berlin-Charlottenburg Freda Mary Annette Elisabeth Freiin von Oelsen, geschiedene Rodzianko, geschiedene von Campenhausen. [13c]

Treuzeuge der Eheschließung war u. a. der Kaufmann Dr.-Ing. Edmund Stinnes, ältester Sohn des Großindustriellen Hugo Stinnes, und 1924 Miterbe der Stinnes AG. [13d] Im Jahr 1924 war die Familie Stinnes der größte Arbeitgeber der Welt mit über 600.000 Mitarbeitern. [13e]

Bevor Freda von Oelsen in Berlin-Charlottenburg Erich Leschke heiratete, war sie in zweiter Ehe mit Generalleutnant Alexander Pawlowitsch Rodzianko verheiratet, Sohn des General Pavel Vladimirovich Rodzianko und der Prinzessin Marie Pavlovna Rodzianko. Der Ehemann war im russischen Bürgerkrieg der Kommandeur des Nordkorps bzw. der Nordwestarmee der Weißen Bewegung. [14] Freda Rodzianko war Vorsteherin der weißen russischen Kreis-Lazarette im Kampf gegen die Bolschewisten. [15]

In erster Ehe war sie verheiratet mit Bodo Friedrich Reinhold von Campenhausen, Sohn des Balthasar Christoph Heinrich Baron von Campenhausen und der Friederike Marie Katharina Baronesse von Klot. [16]

Freda von Oelsen wurde in Grobin in Kurland am 2. Juni 1889 [16a] als Tochter des Julius Friedrich Georg Schweter Baron von Oelsen, Friedensrichter in Grobin, und der Elisabeth Freiin von Stackelberg aus dem Haus Thomel geboren.

Freda Leschke überlebte ihren Mann und starb nach 1943. [17]


Werdegang

Ende 1912 ließ sich Erich Leschke in Berlin nieder und wurde Abteilungsarzt (Assistenzarzt [18]) an der Klinik von Geheimrat Kraus in der Charité. [19]

Er wohnte im Jahr 1913 (bis zum Jahr 1926 [20]) in der Mommsenstraße Nr. 42. [21] Vermutlich im Zuge der Heirat mit Freda von Oelsen im Jahr 1927 zog er auf den Kurfürstendamm Nr. 66. [22]

Im I. Weltkrieg war Erich Leschke beratender Arzt des III. Armee-Korps [23] und machte sich namentlich auf dem Gebiet des Seuchenschutzes verdient. [24]

Ab 1913/1914 ist er als Oberarzt an der Charité belegt. [25]

Nach Ende des Krieges führte seine erfolgreiche Tätigkeit auf dem Gebiet der inneren Krankheiten und seine Habilitation für Innere Medizin (2019) zu seiner Ernennung zum außerordentlichen Professor für innere Medizin an der Universtität Berlin im Jahr 1919. [26]

Auf seinem Hauptgebiet der inneren Krankheiten (Lungen-, Stoffwechsel-, Nieren- und Herzerkrankungen) war Erich Leschke besonders durch seine Arbeiten über Fieber- und Stoffwechselzentren im Gehirn, Nieren- und Magensekretion, Tuberkulose und Pneumothoraxbehandlung sowie Chemo-Therapie hervorgetreten und war Mitarbeiter und Verfasser verschiedener bedeutender wissenschaftlicher Werke auf diesem Gebiet.  [27]

Weiterhin wurde er mehrfach zu Fachvorträgen in Nord- und Südamerika, in England und Russland eingeladen. [28]

Seit 1927 war Erich Leschke Gründungsmitglied der Gesellschaft für wissenschaftliche Philosophie in Berlin. Gründungsmitglieder der Gesellschaft waren auch Dr. Graf Georg von Arco, Dr. Max Deri, Prof. Paul Fleischmann, Dr. Alexander Herzberg, Prof. Friedrich Kraus, Prof. Joseph Petzoldt, Prof. Oskar Vogt, Prof. Reginald Zimmermann. Die Gesellschaft hatte zum Zweck die Entwicklung der Philosophie auf der Grundlage der einzelwissenschaftlichen Erfahrung zu fördern durch Veranstaltung von Vorträgen über philosophisch bedeutsame Fragen der Wissenschaft sowie durch Veröffentlichung von Aufsätzen in den Annalen der Philosophie. [28a]

Er war Erfinder des Pneumothoraxapparates. [29]


Leschke-Syndrom

Nach Erich Leschke ist das Leschke-Syndrom (Leschkesche-Syndrom  - Dystrophiapigmentosa) benannt. [30] Das Leschke-Syndrom ist eine zu den neurokutanen Syndromen zählende, angeborene Erkrankungen,die mit Café-au-lait-Flecken und multiplen Organmissbildungen einhergeht. Patienten mit Leschke-Syndrom werden üblicherweise schon als Kinder durch zahlreiche, unterschiedlich große und unregelmäßig begrenzte Café-au-lait-Flecken auffällig. Später kommen andere Symptome wie allgemeine Abgeschlagenheit und Hyperglykämie-Attacken dazu. Geistige und  physische Entwicklungsstörungen sind ebenso für das Syndrom typisch wie Organmissbildungen. Typischerweise liegen genitale Dystrophien und eine Nebenniereninsuffizienz vor, daneben häufig auch eine klinisch bedeutsame Adipositas. Heute wird das Leschke-Syndrom üblicherweise als Minimalvariante des Morbus von Recklinghausen ohne manifeste Hauttumore angesehen. 

Die symptomatische Behandlung des Leschke-Syndroms ist in der Regel nicht notwendig, eine kausale Therapie bis dato nicht möglich. Bei großen, kosmetisch störenden Pigmentflecken kann ein kosmetisches Abdecken (Camouflage) betrieben werden, auch kommt eine Exzision betroffener Pigmentareale in Frage. [31]


Tod des Erich Leschke

Erich Leschke verstarb am 10. Juni 1933 in Berlin-Charlottenburg.

Zum Tod des Erich Leschke wird in der Familie berichtet, dass bei Erich Leschke  Blinddarmentzündung diagnostiziert wurde. Daraufhin wurde er von Ferdinand Sauerbruch operiert. Die Diagnose war allerdings falsch. Erich Leschke hatte ein Leberleiden (wahrscheinlich Hepatitis). An der mit der Operation verbundenen zusätzlichen Schwäche soll Erich Leschke verstorben sein. [32]

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf. [33]

Seine Veröffentlichungen und Vorträge, insbesondere auf dem  Gebiet der Herz-, Lungen- und Stoffwechselkrankheiten, soweit bekannt: [34]

Leschke, Erich (1910a): Über die Wirkung des Pankreasextraktes auf pankresdiabetische und auf normale Tiere, zugl. Diss. (Universtität Bonn 1911), Leipzig. 

Leschke, Erich (1910b): Über die Wirkung des Pankreasextraktes auf pankreasdiabetische und auf normale Tiere, in: Archiv für Physiologie, Heft 5/6, S. 401-436.

Leschke, Erich (1910c) Der Phlorhizindiabetes der Frösche, in: Archiv für Physiologie, Heft5/6, S. 437-450.

Leschke Erich et al. (1913): Über die embryonale Entstehung von Höhlen im Rückenmarke mit besonderer Berücksichtigung der anatomischen und physiologischen Verhältnissen für die Entstehung der Syringomyelie, Berlin.

Leschke, Erich (1916): Oswald Külpe,in: Münchner medizinische Wochenschrift, 63. Jg.,Heft 8, S. 275-277.

Leschke, Erich (1919a): Infektionskrankheiten, in: Kraus, Friedrich/Brugsch, Theodor (Hrsg.): Spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten, Band 2, Teil II, Berlin, S …

Leschke, Erich(1919b): Sepsis, in: Kraus, Friedrich/Brugsch, Theodor (Hrsg.): Spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten, Band 2, Teil II, Berlin, S.1055-1229.

Leschke, Erich (1920): Die wechselseitigen Beziehungen der Drüsen mit inneren Sekretion unter besonderer Berücksichtigung der Stoffwechsel- und Verdauungsvorträge, Sammlung zwangloser Abhandlungen aus dem Gebiete der Verdauungs- und Stoffwechsel-Krankheiten Band 6,  Heft 6, Halle.

Leschke, Erich (1921): Über die Wechselwirkungen der Drüse mit der inneren Sekretion, 1. Auflage, Halle an der Saale.

Leschke, Erich (1922): Über Pigmentierung bei Funktionsstörungen der Nebenniere und des sympathischen Nervensystemsbei der Recklinghausenschen Krankheit, in: Klinische Wochenschrift, Berlin, Heft 28, S. 1433.

Leschke, Erich (1923): Quimioterapia de las Enfermedades Internas. Traduccion del Dr. Salvador Mazza, Buenos Aires.

Leschke, Erich (1925a): Endokarditis, in: Kraus, Friedrich/Brugsch, Theodor (Hrsg.): Spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten, Band 4: Herzkrankheiten,Teil I, S. 579-593.

Leschke, Erich (1925b): Myokarditis, in: Kraus, Friedrich/Brugsch, Theodor (Hrsg.): Spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten, Band 4: Herzkrankheiten,Teil I, S. 655-688.

Leschke, Erich (1925c): Die Geschwülste des Herzmuskels, in: Spezielle Kraus, Friedrich/Brugsch, Theodor (Hrsg.): Pathologie und Therapie innerer Krankheiten, Band 4:Herzkrankheiten, Teil I, S. 691-693.

Leschke, Erich (1925d): Tierische Parasiten des Herzens, in: Spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten, Band 4: Kraus, Friedrich/Brugsch, Theodor (Hrsg.): Herzkrankheiten, Teil I, S. 689-690.

Leschke, Erich (1925e): Die Erkrankungen des Herzbeutels, in: Spezielle Pathologie und Therapie innerer Krankheiten, Band 4: Kraus, Friedrich/Brugsch, Theodor (Hrsg.): Herzkrankheiten, Teil II, S. 901-999.

Leschke, Erich (1926a): Gasstoffwechsel und Calorimetrie, in: Abderhalden, Emil (Hrsg.): Handbuch der biologischen Arbeitsmethoden, Berlin/Wien.

Leschke, Erich (1926b): Graphische Stoffwechselregistrierung, in: Abderhalden, Emil (Hrsg.): Handbuch derbiologischen Arbeitsmethoden, Berlin/Wien.

Leschke, Erich (1926): Wechselwirkungen der Drüse mit der inneren Sekretion, 2. Auflage, Halle an der Saale.

Leschke, Erich (1927): Instinkt und Intelligenz in der menschlichen Persönlichkeit, in: Umschau XXXI, S. 741-743.

Leschke, Erich (1928a): Die Bedeutung des Zwischenhirns für das Trieb- und affektleben, Vortrag vom 27. Februar 1928 anlässlich einer von der Gesellschaft für wissenschaftliche Philosophie organisierten öffentlichen Veranstaltung, Berlin.

Leschke, Erich (1928b): Charakterologische Typen, Vortrag vom 9. November 1928 anlässlich einer von der Gesellschaft für wissenschaftliche Philosophie organisierten öffentlichen Veranstaltung, Berlin.

Leschke, Erich (1930): Stoffwechselkrankheiten, Medizinische Praxis, Band 11, Dresden/Leipzig.

Leschke, Erich (1931): Erkrankungen des vegetativen Nervensystems, in: Hirsch, Max (Hrsg.): Handbuch der inneren Sekretion, Leipzig, S. 1020-1182.  

Degkwitz,Rudolf/Leschke, Erich/Schlossberger, Hans (1931) (Hrsg.): Immunität, Allergie und Infektionskrankheiten, Praktische Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung und klinischen Erfahrung Band III, Heft 1-3, Sonderheft: Die epidemische Kinderlähmung, München.

Leschke, Erich (1932a): Goethe als Lebensforscher, Leipzig.

Leschke, Erich (1932b): Goethe als Lebensforscher, in: Fortschritte der Medizin, 50. Jg., Heft 20 vom 30. September 1932, S. 829-835, Abdruck eines Vortrags vom 31. Mai 1932 anlässlich einer von der Gesellschaft für wissenschaftliche Philosophie organisierten öffentlichen Veranstaltung, Berlin.

Leschke, Erich (1932c): Enfermedades delmetabolismo, Madrid.

Leschke, Erich (1933a): Die Wechselwirkungen der Blutdrüse, Leipzig.

Leschke, Erich (1933b): Die wichtigsten Vergiftungen: Fortschritte in deren Erkennung und Behandlung, Klinische Lehrkurse der Münchener medizinischen Wochenschrift, Band 11, 1. Auflage, München.

Leschke, Erich (1933c): Sind die Lebensvorgänge mechanisch erklärbar?, in: Umschau XXXVII, S. 533-535.

Leschke, Erich et al. (1934): Clinical Toxicology, Modern Methods in the Diagnosis and Treatment of Poisoning, London (UK) und Baltimore (USA).

Leschke, Erich (o. J.): Wesen und Behandlung der Kreislaufschwäche, Berlin.

[1] Vgl. Standesamt Hamburg (1912): Heiratsurkunde des Dr. Erich Leschke und der Clara Julia Sänger, ohne Ausstelungsdatum sowie Standesamt Berlin-Charlottenburg (1920): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Helene Anna Falk geborene Roters, ohne Ausstellungsdatum; Standesamt Berlin-Charlottenburg (1927): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Freda Mary Annette Elisabeth Rodzianko geborene Freiin von Oelsen, ohne Ausstellungsdatum; dagegen das Jahr 1888 angebend Isidor Fischer (1933): Professor Dr. Erich Leschke, Berlin, in: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre; Berlin-Wien 1933, S. 518. In anderere Quelle sogar 1897. Vgl. Sondermann et al. (1936): Sondermann 2., aus Langenberg im Rheinlande, in: Koerner, Bernhard (Hrsg.): Deutsches Geschlechterbuch Band 92, Görlitz, S. 499.

[2] Vgl. Gätjen, Bernhard (2012): Gespräch mit C. Thiesen.

[3] Vgl. Isidor Fischer (1933): Professor Dr. Erich Leschke, Berlin, in: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre; Berlin-Wien 1933, S. 518; o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[4] Vgl. Isidor Fischer (1933): Professor Dr. Erich Leschke, Berlin, in: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre; Berlin-Wien 1933, S. 518; Vgl. o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[5] Vgl. Standesamt Hamburg (1912): Heiratsurkunde des Dr. Erich Leschke und der Clara Julia Sänger, ohne Ausstellungsdatum.

[5a] Vgl. Deneke, Th. et al. (1912): Das Allgemeine Krankenhaus St. Georg in Hamburg. Festschrift anlässlich seiner baulichen Neugestaltung, Hamburg, S. 118.

[6] Vgl. Randnotiz Standesamt Hamburg (1912): Heiratsurkunde des Dr. Erich Leschke und der Clara Julia Sänger, ohne Ausstellungsdatum.

[7] Vgl. dazu Leschke-Sänger, Clara (1922): Staatsaufsicht und Transportversicherung – Betrachtungen über ein deutsches Wirtschaftsproblem vom Standpunkt der Privatwirtschaft, Volkswirtschaft und Weltwirtschaft, in: Weltwirtschaftliches Archiv: Zeitschrift des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel 18 (1922), S. 75-162.

[8] Vgl. o. V. (1923) in: Stahl und Eisen, Band 43, Teil 2, S. 932

[9] Vgl. Dünkel, Barabra/Fesel, Verena (1999): Von der Sozialen Frauenschule zur NS-Volkspflegeausbildung: das Hamburger Sozialpädagogische Institut 1917 – 1945; Glensk, Evelyn/Rothmaler, Christiane (1993): Kehrseiten der Wohlfahrt: die Hamburger Fürsorge auf ihrem Weg von der Weimarer Republik in den Nationalsozialismus, S. 85, S. 87.

[10] Vgl. Standesamt Hamburg (1912): Heiratsurkunde des Dr. Erich Leschke und der Clara Julia Sänger, ohne Ausstellungsdatum.

[11] Vgl. Hamburger Adreßbuch-Verlag (1933): Hamburger Adressbuch, Hamburg; Hamburger Adreßbuch-Verlag (1934): Hamburger Adressbuch, Hamburg; Hamburger Adreßbuch-Verlag (1935): Hamburger Adressbuch, Hamburg.

[12] Vgl. Standesamt Hamburg (1912): Heiratsurkunde des Dr. Erich Leschke und der Clara Julia Sänger, ohne Ausstellungsdatum.

[13] Vgl. Sielemann, Jürgen (2017): Aus der Geschichte der Familie Lassally in Hamburg, in: Liskor - Erinnern. Magazin der Hamburger Gesellschaft für jüdische Genealogie e. V., Nr. 7, S. 11.

[13a] Vgl. Standesamt Berlin-Charlottenburg (1920): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Helene Anna Falk geborene Roters, ohne Ausstellungsdatum.

[13b] Vgl. Standesamt Berlin-Charlottenburg (1920): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Helene Anna Falk geborene Roters, ohne Ausstellungsdatum.

[13c] Vgl. Standesamt Berlin-Charlottenburg (1927): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Freda Mary Annette Elisabeth Rodzianko geborene Freiin von Oelsen, ohne Ausstellungsdatum.

[13d]  Vgl. Standesamt Berlin-Charlottenburg (1927): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Freda Mary Annette Elisabeth Rodzianko geborene Freiin von Oelsen, ohne Ausstellungsdatum.

[13e] Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Stinnes_AG.

[14] Vgl. o. V. (2018): Alexander Pavlovich Rodzianko, <https://www.geni.com/people/Alexander-Rodziank/6000000004095945128>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[15] Vgl. Sondermann et al. (1936): Sondermann 2., aus Langenberg im Rheinlande, in: Koerner, Bernhard (Hrsg.): Deutsches Geschlechterbuch Band 92, Görlitz, S. 500.

[16] Vgl. o. V. (2018): Baron Bodo Fredrik Reinhold von Campenhausen, <https://www.geni.com/people/Bodo-Friedrich-v-Campenhausen/6000000026063710599>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018; o. V. (2018): Freda Annette Elisabeth von Oelsen, <https://www.geni.com/people/Freda-Mary-von-Oelsen/6000000018308500016>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[16a] Vgl. Standesamt Berlin-Charlottenburg (1927): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Freda Mary Annette Elisabeth Rodzianko geborene Freiin von Oelsen, ohne Ausstellungsdatum.

[17] So wird Freda Leschke noch im Jahr 1943 im Adressbuch der Stadt Berlin unter der Adresse "Paulsborner Straße Nr. 78" geführt. Vgl. Scherl, A. (1943): Berliner Adreßbuch 1943, Erster Band, Berlin, S. 1732. Im Jahr 1941 wird sie noch auf der Todesanzeige des Freiherrn Robin von Oelsen erwähnt.

[18] Vgl. Isidor Fischer (1933): Professor Dr. Erich Leschke, Berlin, in: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre; Berlin-Wien 1933, S. 518.

[19] Vgl. Scherl, A. (1913): Berliner Adreßbuch 1913, Erster Band, Berlin, S. 1798.

[20] Vgl. Scherl, A. (1925): Berliner Adreßbuch 1925, Erster Band, Berlin. S. 1864.

[21]  Vgl. Scherl, A. (1913): Berliner Adreßbuch 1913, Erster Band, Berlin, S. 1798; Scherl, A. (1918): Berliner Adreßbuch 1918, Erster Band, Berlin, S. 1625.

[22] Vgl. Scherl, A. (1927): Berliner Adreßbuch 1927, Erster Band, Berlin, S. 1935; bereits unter dieser Adresse im Juni 1927 Erich Leschke in Standesamt Berlin-Charlottenburg (1927): Heiratsurkunde des Prof. Dr. Erich Leschke und der Freda Mary Annette Elisabeth Rodzianko geborene Freiin von Oelsen, ohne Ausstellungsdatum. Die Ehefrau wohnte Lützowstraße Nr. 63.

[23] Siehe auch Scherl, A. (1914): Berliner Adreßbuch 1914, Erster Band, Berlin, S. 1838; Scherl, A. (1918): Berliner Adreßbuch 1918, Erster Band, S. 1625; Berlin; o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[24] Vgl. Isidor Fischer (1933): Professor Dr. Erich Leschke, Berlin, in: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre; Berlin-Wien 1933, S. 518;

[25] Vgl. o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[26] Vgl. Isidor Fischer (1933): Professor Dr. Erich Leschke, Berlin, in: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre; Berlin-Wien 1933, S. 518; entsprechend Scherl, A. (1914): Berliner Adreßbuch 1914, Erster Band, Berlin, S. 1838.

[27] Vgl. Isidor Fischer (1933): Professor Dr. Erich Leschke, Berlin, in: Isidor Fischer: Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte der letzten fünfzig Jahre; Berlin-Wien 1933, S. 518.

[28] Vgl. o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[28a] Vgl. Schernus, Wilhelm (2005): Verfahrensweisen historischer Wissenschaftsforschung. Exemplarische Studien zur Philosophie, Literaturwissenschaft und Narratologie, zugleich Dissertation (Universität Hamburg), Hamburg, S. 20 und S. 109.

[29] Vgl. o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[30] Vgl. o. V. (2018): Leschke-Syndrom, <https://de.wikipedia.org/wiki/Leschke-Syndrom>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018. 

[31] Vgl. o. V. (2018): Leschke-Syndrom, <https://flexikon.doccheck.com/de/Leschke-Syndrom>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[32] Vgl. Gätjen, Bernhard (2012): Gespräch mit C. Thiesen.

[33] Vgl. o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018.

[34] Siehe dazu o. V. (o. J.): Erich Leschke, <http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1396.html>, Abrufdatum: 31. Juli 2010; o. V. (2018): Leschke-Syndrom, <https://de.wikipedia.org/wiki/Leschke-Syndrom>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018; Vgl. o. V. (2018): Erich Leschke, <https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Leschke>, Abrufdatum: 19. Oktober 2018; . Schernus, Wilhelm (2005): Verfahrensweisen historischer Wissenschaftsforschung. Exemplarische Studien zur Philosophie, Literaturwissenschaft und Narratologie, zugleich Dissertation (Universität Hamburg), Hamburg, S. 69-70.