Friedrich Carl Kayser

Friedrich (Fritz) Carl Kayser, ältester Sohn der Alwine Sondermann (1846-1935) und des Friedrich Carl Kayser (1841-1911), wurde am 14. März 1872 in Marienheide geboren und dort am 12. April 1873 getauft. [1]

Fritz Kayser bliebt unverheiratet und hatte keine Kinder.


Manufakturwarengroßhandlung F. Kayser & Sohn

Fritz Kayser war als Kaufmann in Köln am Rhein tätig. [2] Wie aus den Adressbüchern der Stadt Köln hervorgeht, war Fritz Kayser Alleingesellschafter des Unternehmens F. Kayser & Sohn. [2a]

Das Unternehmen muss er von seinem Vater übernommen haben, denn er selbst hatte keine Kinder. Möglicherweise handelte es sich dabei um die Fortführung des Kolonialwarenhandels in Marienheide.

In den Jahren 1905 und 1906 wurde das Geschäft noch als "Ausf[ertigung] und Großhandlung in Manufakturwaren" bezeichnet, [3] in den Jahren 1910, 1915, 1918, 1925 und 1930 nur noch als "Großhandlung in Manufakturwaren". [3a]

Das Unternehmen hatte seinen Sitz zunächst im Wohnhaus der Familie (Hansaring 50) [4], im Jahr 1925 im Hansaring 77 [4a], im Jahr 1930 in der Machabäerstraße 17 [5] und in den Jahren 1935 und 1943 wieder im Hansaring 50 [5a]. In den Jahren 1948, 1953 und 1958 findet sich kein Eintrag mehr.


Hansaring Nr. 50

Fritz Kayser wohnte im Haus Hansaring Nr. 50. Dort wohnte auch sein Bruder Oscar Kayser sowie seine Eltern. [6] Die Familie wohnte im Jahr 1901 noch nicht in Köln. Im Jahr 1905 ist die Familie bereits unter der Adresse gelistet.

Bis 1943 findet sich noch der Eintrag des Unternehmens F. Kayser & Sohn im Telefonbuch. [6a] Auch Fritz Kayser wird daher bis dahin noch in Köln gewohnt haben. In den Jahren 1948, 1953 und 1958 findet sich kein Eintrag mehr.


Tod des Fritz Kayser

Fritz Kayser verstarb - wahrscheinlich nicht in Köln - am 3. Februar 1954. Er wurde im Familiengrab Kayser in Marienheide beigesetzt.

[1] Vgl. Sondermann et al. (1936): Sondermann 2., aus Langenberg im Rheinlande, in: Koerner, Bernhard (Hrsg.): Deutsches Geschlechterbuch Band 92, Görlitz; Gemeinde  Marienheide (1872): Auszug aus dem Taufbuch zur Taufe von Friedrich Carl Kayser.

[2] Vgl. Sondermann et al. (1936): Sondermann 2., aus Langenberg im Rheinlande, in: Koerner, Bernhard (Hrsg.): Deutsches Geschlechterbuch Band 92, Görlitz.

[2a] Vgl. bspw. Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1905): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1905, 51. Jahrgang, Köln, S. 316.

[3] Vgl. Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1905): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1905, 51. Jahrgang, Köln, S. 316; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1906): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1906, 52. Jahrgang, Köln, S. 332.

[3a] Vgl. Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1910): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1910, 56. Jahrgang, Köln, S. 220; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1915): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1910, 61. Jahrgang, Köln, S. 284; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1918): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1918, 64. Jahrgang, Köln, S. 268; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1925): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1925, 71. Jahrgang, Köln, S. 40; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1930): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1930, 72. Jahrgang, Köln, S. 487.

[4] Vgl.Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1905): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1905, 51. Jahrgang, Köln, S. 316; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1910): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1910, 56. Jahrgang, Köln, S. 220; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1915): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1910, 61. Jahrgang, Köln, S. 284; Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1918): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1918, 64. Jahrgang, Köln, S. 268.

[4a] Vgl. Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1925): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1925, 71. Jahrgang, Köln, S. 409.

[5] Vgl. Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1930): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1930, 72. Jahrgang, Köln, S. 487.

[5a] Vgl. Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1935): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1935, 77. Jahrgang, Köln, S. 481; Reichspostdirektion (Hrsg.) (1943): Amtliches Fernsprechbuch für den Bezirk der Reichspostdirektion Köln, Stand: 5. Januar 1943, Köln.

[6]  Vgl. Greven, Anton Carl (Hrsg.) (1905): Greven's Adreßbuch für Köln und Umgebung 1905, 51. Jahrgang, Köln, S. 316.

[6a] Vgl. Reichspostdirektion (Hrsg.) (1943): Amtliches Fernsprechbuch für den Bezirk der Reichspostdirektion Köln, Stand: 5. Januar 1943, Köln, S. 85.