Wilhelm Sondermann   

Wilhelm Sondermann war der älteste Sohn des Johann Christian Sondermann (1818-1895) und der Henriette Pickhardt (1820-1881). Er wurde am 24. Juni 1842 in Gummersbach geboren.

Wilhelm Sondermann blieb unverheiratet und hatte keine Kinder.

 

Wollgarnspinnerei in Dümmlinghausen (ab ca. 1867)

Nach der Insolvenz seines Vaters Johann Chrisitian Sondermann Ende des Jahres 1867, übernahm Wilhelm Sondermann dessen Spinnerei in Dümmlinghausen.

Wahrscheinlich erfolgte die Übernahme durch Wilhelm Sondermann nicht unmittelbar, sondern nach Neuordnung der Vermögensverhältnisse erst ca. zwei Jahre später im Juli 1869, denn zu diesem Zeitpunkt lässt der in Dümmlinghausen wohnende Wilhelm Sondermann eine Handelsniederlassung mit Sitz in Dümmlinghausen unter dem Namen "Wm. Sondermann, Chrs. Sohn" eintragen [1a].

Einntragung der Firma Wm. Sondermann ins Handelsregister


Spätestens im Mai 1870 wird die Spinnerei von Wilhlem Sondermann betrieben worden sein. So sucht "W. Sondermann C. Sohn" am 27. Mai 1870 laut Anzeige "Einige geübte Haspelmädchen" und am 3. April 1871 "zwei geübte Schr..beler" [1b]. 

Aus den Akten der Stadt Gummersbach ist zu ersehen, dass eine Spinnerei auch noch im Jahr 1873 in Dümmlinghausen betrieben wurde: Am 22. September 1873 erfolgte in der Wollspinnerei der Witwe Reichel (?) eine Revision eines Dampfkessels. Dass das Spinnereigebäude nunmehr einer Witwe Reichel gehört, ist auf den Konkurs des Johann Christian Sondermann zurückzuführen. Betrieben wurde die Spinnerei von "Christian Sondermann Söhne (!) in Gummersbach" [2].

Auch in Sandler's Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie Deutschlands aus dem Jahr 1873 findet die Spinnerei als Wollgarnspinnerei Wilhelm Sondermann Chr. Sohn Erwähnung. Als Gründer wird Christian Sondermann (und nicht etwa Johann Wilhelm Sondermann) sowie als jetziger Inhaber Wilhelm Sondermann. [2a]

Dass die Spinnerei von Söhnen des Christian Sondermann betrieben wurde, ist daher wahrscheinlich ein Fehler. Möglicherweise waren neben Wilhelm Sondermann weitere Söhne des Christian Sondermann in der Spinnerei beschäftigt, aber nicht deren Teilhaber.

Vom 12. Juli 1874 hat sich zudem unten stehendes Schreiben der "Spinnerei, Walkerei und Färberei Sondermann Chr. Sohn, Dümmlinghausen und Niederseßmar [!]" erhalten, das von Wilhelm Sondermann unterzeichnet wurde. [3]  Die Spinnerei wurde daher bis 1874 um eine Waklerei und Färberei ergänzt. 

Schreiben v. 12. Juli 1874


 

Kunstwollspinnerei in Nöckelseßmar (ab 1874)

In Nöckseßmar betrieb Wilhelm Sondermann eine weitere Spinnerei unter der Firma "W. Sondermann Chr. Sohn". Dabei handelte es sich um die von seinem Vetter F. W. Sondermann junior gegründete Fabrik. [4]

Dieser geht im April des Jahres 1867 Konkurs. In der Versteigerungsanzeige von Salbach, die dem Falliment des F. W. Sondermann junior folgt, wird das Spinnereigebäude in Niederseßmar nicht aufgeführt. Zu diesem Zeitpunkt hat Wilhelm Sondermann indes das Fabrikgebäude bzw. den Betrieb noch nicht übernommen.

Erst mit dem Tod des Ehepaares F. W. Sondermann junior übernimmt Wilhelm Sondermann die Fabrik in Niederseßmar. So führt das "Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen" von Christoph Sandler, erschienen im Jahr 1875, für Niederseßmar "Wilh. Sondermann, Chr. Sohn, Wollspinnerei" auf, dessen Inhaber laut Lexikon Wilhelm Sondermann seit 1874 war. Als Gründer der Spinnerei wird Friedr. Wilh. Sondermann, das Gründungsjahr mit 1861 angegeben. [5]

Die Übername der Fabrik muss bereits zu Beginn des Jahres 1874 erfolgt sein, denn aus den Akten der Stadt Gummersbach geht hervor, dass am 23. März 1874 für die Spinnerei "W. Sondermann Chr. Sohn" eine Revision eines Dampfkessels erfolgte in Niederseßmar [!]. Die Genehmigung nach der Revision wurde dann auch erteilt für einen im Jahr 1862 gefertigten Dampfkessel der Dampfkessel-Fabrik Piedboeuf in Aachen mit der Fabrikationsnummer 1968 mit 6 Atm. Es wurde bei der Genehmigung darauf hingewiesen, dass der Kessel schon früher aufgestellt worden und die Revision nur eine "äußere" war [6].   

Aus dem Juli des Jahres 1874 hat sich zudem oben abgebildetes und von Wilhelm Sondermann unterzeichnetes Schreiben der "Spinnerei, Walkerei und Färberei Sondermann Chr. Sohn, Dümmlinghausen und Niederseßmar [!]"  erhalten.

In einer einer Übersicht der Unternehmen in der Region im Jahr 1875 wird allerdings außer der Fabrik "C. Sondermann", d. h. Franz Carl Albert Sondermann senior nur die Fabrik "W. Sondermann" geführt  [7]. Es fehlt die Spinnerei "Frau F. W. Sondermann". Dies muss allerdings nicht zwangsläufig darauf hindeuten, dass diese Spinnerei nicht mehr betrieben wurde. Vielmehr dürfte im Spinnereigebäude in Nöckelseßmar zum Unternehmen von W. Sondermann Chr. Sohn zu zählen sein wie obiges Schreiben aus dem Jahr 1874 nahe legt.


Rückübertragung der Kunstwollspinnerei in Nöckelseßmar (1875)

Die Fabrik in Niederseßmar wurde nur vorübergehend von Wilhelm Sondermann betrieben, denn laut einer Erhebung des preußischen Ministeriums für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten aus dem Juli 1875 wird die "Spinnerei und Kunstwollen-Fabrik" der "Wwe. Sondermann" in Niederseßmar aufgeführt, nicht aber eine Fabrik des W. Sondermann Chr. Sohn. Bemerkenswert ist, dass die Fabrik über 50 Arbeitnehmer beschäftigte und als soziale Einrichtung eine Unfallversicherung hatte. [7a]

Am 6. Oktober 1876 findet eine Dampfkesselrevision in der Spinnerei Frau Friedrich Sondermann in Nöckelseßmar statt [8].

Auch eine Lithographie aus dem Jahr 1880 führt das Fabrikgebäude in Niederseßmar als "Fr. Sondermann". [9]

Die Spinnerei in Niederseßmar wurde daher von F. W. Sondermann senior bzw. dessen Frau im Jahr 1875 zurückerworben. Dazu passt allerdings auf den ersten Blick nicht, dass beim Fallitment der "Frau  F. W. Sondermann" im Jahr 1883 nicht auch das Grundstück der Fabrik versteigert wird.  Möglicherweise wurde es aber auch vorab aus der Masse von Eduard Sondermann erworben.

Ein abweichendes Bild gibt ein Revisionsbericht vom 17. September 1883. Demnach erfolgte in der "Spinnerei Wilhelm Sondermann" in Nöckselseßmar [!] die Revision eines Dampfkessels [10]. Vor dem Hintergrund der obigen Quellen dürfte der Revisionsbericht fehlerhaft sein. Möglicherweise war die Fabrik zwar im Eigentum der Frau F. W. Sondermann, aber wurde von Wilhelm Sondermann Chr. Sohn geleitet.

Schließlich berichtet die Gummersbacher Zeitung am 20. November 1883: "Gummersbach, 18 November 1883. Gestern Abend brannte die Spinnerei F. W. Sondermann in Niederseßmar nieder. Das Feuer brach zwischen 6 und 7 Uhr in einem Arbeitsraum aus und soll durch Explosion einer Petroleumlampe entstanden sein. Unsere Feuerwehr die mit großer Schnelligkeit hier abrückte mußte sich bei dem rapiden Umsichgreifen des Feuers auf den Schutz der Nebengebäude beschränken" [11]. Kurz darauf folgt der Konkurs der Firma "Frau F. W. Sondermann". Hierzu wird auf die Ausführungen zum Leben des F. W. Sondermann junior verwiesen. 

 

Das Ende der Spinnerei in Dümmlinghausen (1875)

Die Spinnerei in Nöckelseßmar wurde 1875 von der Familie F. W. Sondermann zurückerworben. Anfang des Jahres 1875 findet sich indes noch eine Spur des Unternehmens "W. Sondermann Chr. Sohn". Inseriert wird am 26. Januar 1875 in der Gummersbacher Zeitung: "4 geübte Hasplerinnen u. 3 Anmacher finden gegen guten Lohn Beschäftigung in der Spinnerei von W. Sondermann Chr. Sohn" [12]. Unklar ist, ob hier auf die Spinnerei in Nöckselseßmar und/oder in Dümmlinghausen Bezug genommen wird.    

Auf einer Lithographie der Gewerbeanlagen von Gummersbach aus dem Jahr 1880 firmiert die Fabrik in Dümmlinghausen bereits als Chr. Müller & Sohn [13], sodass von einer Einstellung dieser Spinnerei durch Wilhelm Sondermann noch vor 1880 auszugehen ist. Nicht korrekt kann die Angabe einer Übernahme der Sondermann'schen Spinnerei in Dümmlinghausen durch Chr. Müller & Sohn bereits im Jahr 1871 sein, die sich etwa bei Woelke findet [14], da dies unvereinbar wäre mit den oben zitierten Quellen.

Im Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen von Christoph Sandler, erschienen im Jahr 1875, wird der Ort Dümmlinghausen mit keinem Eintrag, auch nicht mit Chr. Müller & Sohn erwähnt. [15]

Im Jahr 1875 wird das Unternehmen "W. Sondermann" allerdings in einer Übersicht der Unternehmen in der Region mit 56 Arbeiskräften geführt. Mehr Arbeitskräfte beschäftigt danach nur Ernst Pickhardt (138 Arbeitnehmer) und C. A. Baldus (136 Arbeitskräfte) [16]. Zu vermuten ist, dass das Unternehmen "W. Sondermann" der Statistik sowohl den Standort Niederseßmar als auch Dümmlinghausen umfasst.

In einer Erhebung des preußischen Ministeriums für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten aus dem Juli 1875 wird das Unternehmen des W. Sondermann nicht mehr erwähnt. [17] Auch in einer Gewerbeübersicht der Bürgemeisterei vom 8. Juni 1876 wird das Unternehmen nicht mehr aufgeführt [18]. In letztgenannter Übersicht wird nur das Unternehmen "C. Sondermann" des Onkels Franz Carl Albert Sondermann geführt.

Das Ende der Spinnerei in Dümmlinghausen des "W. Sondermann" ist vor dem Hintergrund der Quellenlage im ersten Halbjahr 1875 zu suchen. Die Beendigung wird damit ca. zeitgleich stattgefunden haben mit der Rückübertragung der Spinnerei in Nöckseßmar an die Familie F. W. Sondermann. Dies deutet auf wirtschaftliche Schwierigkeiten des Wilhelm Sondermann hin, möglicherweise auf ein Falliment.

Heute (2014) hat das Unternehmen Otto Kind GmbH & Co. KG auf dem Gelände der Spinnerei in Dümmlinghausen seinen Sitz. 


Spinnerei in Becke (nach 1875)

Auch im Jahr 1887 muss Wilhelm Sondermann noch unternehmerisch aktiv gewesen sein, denn er wird in diesem Jahr als "berechtigter Gewerbetreibender" für die Wahlen der Handelskammer am 6. Dezember 1887 geführt [19]. Allerdings kann er weder in Dümmlinghausen noch in Nöckelseßmar tätig gewesen sein, denn die Dümmlinghausener Fabrik wurde zu diesem Zeitpunkt bereits von Chr. Müller & Sohn betrieben, die Nöckelseßmarer Fabrik durch seinen Vetter Eduard Sondermann

Möglicherweise war er zu diesem Zeitpunkt in Becke bei Gummersbach an der Shoddyspinnerei des Louis Lentz beteiligt. Auf die Shoddyspinnerei in Becke und die mögliche Teilhaberschaft wird unter den Erläuterungen zum Leben des Eugen Sondermann eingegangen.

Wilhelm Sondermann wird in der erwähnten Liste unter dem Stadtbezirk Gummersbach geführt [20], d. h. er war 1887 wohnhaft in Gummersbach, möglicherweise im Winterbecker Haus.  

 

Sonstige kaufmännische Aktivitäten 

Neben dem Betrieb seiner Spinnerei war Wilhlem Sondermann auch noch anderweitig kaufmännisch aktiv, offenbar stets in wirtschafltichen Umbruchzeiten: 

Als Kaufmann tritt er das erste Mal im Jahr 1867 in Erscheinung. So inseriert er im Gummersbacher Kreisblatt am 31. August 1868 "Frischen Senf bei Wilh. Sondermann Chr. Sohn." Die Anzeige wiederholt sich am 7. April 1868 als "Senf per Quart à 5 Sgr." [21]  

Weiterhin bot er in der Gummersbacher Zeitung am 20. Juni 1874 Peru-Guano, d. h. Dünger, etc. zum Verkauf an [22].  

 

Gesellschaftliches 

Überliefert ist, dass Wilhelm Sondermann wie sein Vetter August Sondermann im Jahr 1861 Mitgründer bzw. einer der ersten Mitglieder des Gummersbacher "Vereins für Leibesübungen" war, des heutigen insbesondere durch seine Handballerfolge bekannten VfL Gummersbach von 1861 e. V. [23].

Wilhelm Sondermann war ein Freund von Carl Steinmüller. Überliefert ist, dass Wilhelm im Jahr 1860 eine Verkaufsreise mit Carl Steinmüller machte [24].

 

Tod 

Wilhelm Sondermann verstarb am 26. April 1910 in Becke bei Gummersbach.

[1a] Vgl. Sondermann, Wilhelm (1869): Anzeige zur Eintragung der Firma Wilhelm Sondermann Crhs. Sohn ins Handelsregister am 22. Juli 1869, in: Staats-Anzeiger vom 24. Juli 1869, Nr. 171, S. 2976.

[1b] Vgl. Sondermann, Wilhelm (1870): Anzeige Haspelmädchen, in: Gummersbacher Zeitung v. 27. Mai 1870; Sondermann, Wilhelm (1871): Anzeige Sch...., in: Gummersbacher Zeitung v. 3. April 1871.

[2] Vgl. Stadt Gummersbach (1873): Revision eines Dampfkessels für Wollspinnerei der Wittwe Reichel, in: Gummersbacher Stadtakte 4334 "Concessionierung von Dampfkesseln und deren Revision1863-1890". 

[2a] Vgl. Sandler, Christoph (1873): Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie Deutschlands, Österreichs, Elsass-Lothringens und der Schweiz, I. Band: Handbuch der gesamten Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie des preußischen Staates mit einem durch ein umfassendes Farbikanten-Register zum integrirenden [!] Bestandtheile des Werkes bearbeiteten Adressen-Anzeiger, S. 54.

[3] Vgl. Sondermann, Wilhelm Chr. Sohn (1874): Schreiben an den Bürgermeister aus der Gummersbacher Stadtakte 4378, Gummersbach.

[4] Vgl. Sandler, Christoph (1875): Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen. Ein geographisch-mercanitlistisches Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie von der Rheinprovinz und von Westphalen, nach amtlichen und authentischen Quellen in der Zeit von Nov. 1874 bis Jan. 1875 aufgenommen, Leipzig, S. 26.

[5] Vgl. Sandler, Christoph (1875): Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen. Ein geographisch-mercanitlistisches Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie von der Rheinprovinz und von Westphalen, nach amtlichen und authentischen Quellen in der Zeit von Nov. 1874 bis Jan. 1875 aufgenommen, Leipzig, S. 26.

[6] Vgl. Stadt Gummersbach (1874): Revision eines Dampfkessels für die Spinnerei W. Sondermann Chr. Sohn,in: Gummersbacher Stadtakte 4334 "Concessionierung von Dampfkesseln und deren Revision 1863-1890". 

[7] Vgl. Krawinkel, Max-Ferdinand (1990): Strukturwandel in der Textilindustrie am Beispiel eines mittelständisches Unternehmens im Oberbergischen im 19. Jahrhundert (1806-1914), Diplomarbeit. 

[7a] Vgl. dazu Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten (1876): Die Einrichtungen für die Wohlfahrt der Arbeiter der größeren gewerblichen Anlagen im preussischen Staate, I. Teil, S. 170-171.

[8] Vgl. Gummersbacher Stadtakte 4334 "Concessionierung von Dampfkesseln und deren Revision 1863-1890.

[9] Vgl. Druckerei Luyken (1880): Lithograhpie Gummersbach von der Südseite, Gummersbach.

[10] Vgl. Stadt Gummersbach (1883): Revision eines Dampfkessels in der Spinnerei Wilhelm Sondermann, in: Gummersbacher Stadtakte 4334 "Concessionierung von Dampfkesseln und deren Revision 1863-1890“.

[11] Vgl. o.V. (1883a): Brand der Spinnerei F. W. Sondermann, in: Gummersbacher Zeitung v. 20. November 1883.

[12] Vgl. Sondermann, Wilhelm (1875): Anzeige Hasplerinnen und Anmacher, in: Gummersbacher Zeitung v, 26. Januar 1875.  

[13] Vgl. Druckerei Luyken (1880): Lithograhpie Gummersbach von der Südseite, Gummersbach; auch Woelke, Jürgen (1993): Notiz zu einem Vortrag von Frank Remmel am 21. April 1993 auf Grundlage seiner Magisterarbeit über Dümmlinghausen in einem VHS-Vortrag, Gummersbach.

[14] Vgl. Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 76; Remmel, Frank (1991): Die anwendungsorientierte Inventarisierung einer ländlichen Industriegesellschaft, dargestellt am Beispiel der Ortschaften Dümmlinghausen und Hesselbach, Stadt Gummersbach, Oberbergischer Kreis, unveröffentlichte Arbeit zu Erlangung des Abschlusses des Magister Artiums an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, S. 70.

[15] Vgl. Sandler, Christoph (1875): Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen. Ein geographisch-mercanitlistisches Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie von der Rheinprovinz und von Westphalen, nach amtlichen und authentischen Quellen in der Zeit von Nov. 1874 bis Jan. 1875 aufgenommen, Leipzig, S. 26.

[16] Vgl. Krawinkel, Max-Ferdinand (1990): Strukturwandel in der Textilindustrie am Beispiel eines mittelständisches Unternehmens im Oberbergischen im 19. Jahrhundert (1806-1914), Diplomarbeit.  

[17] Vgl. dazu Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten (1876): Die Einrichtungen für die Wohlfahrt der Arbeiter der größeren gewerblichen Anlagen im preussischen Staate, I. Teil, S. 170-171.

[18] Vgl. Stadt Gummersbach (1876): Gewerbeübersicht v. 8. Juni 1876, in: Gummersbacher Stadtakte 4288.  

[19] Vgl. Handelskammer (1887): Berechtigte Gewerbetreibenden zur Wahl für die Handelskammer am 6. Dezember 1887. 

[20] Vgl. Handelskammer (1887): Berechtigte Gewerbetreibenden zur Wahl für die Handelskammer am 6. Dezember 1887.  

[21] Vgl. Sondermann, Wilhelm (1867): Senfanzeige, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 31. August 1867, Nr. 70, S. 4; Sondermann, Wilhelm (1868): Senfanzeige, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 7. April 1868.  

[22] Vgl. Sondermann, Wihelm (1874): Anzeige Peru-Guano, in: Gummersbacher Zeitung v. 20. Juni 1874.  

[23] Vgl. VfL Gummersbach 1861 e. V. (Hrsg.) (1986): Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum des VfL Gummersbach von 1861 e. V.: 1861-1986, Gummersbach,S. 26; Meißner, Ludwig (1903): Rückblick auf die Geschichte des Gummersbacher Turnvereins, in: Deutsche Turnerschaft Kreis VIIIb Rheinland Bergischer Gau (Hrsg.): Fest-Schrift für das Gau-Turnfest in Gummersbach am 27. und 28.  Juni 1903, Gummersbach, S. 49.

[24] Vgl. mündliche Auskunft J. Woelke.