Eugen Sondermann   

Eugen Sondermann, Sohn des Johann Christian Sondermann (1818-1895) und der Henriette Pickhardt (1820-1881), wurde am 1. Dezember 1852 in Gummersbach geboren (Der Name wird mit einem langgezogenen "e" gesprochen). Seine Taufe fand am 29. Dezember 1852 in Gummersbach statt. [1]

Eugen Sondermann blieb unverheiratet und hatte keine Nachkommen. Nach einer Erzählung von Mathilde de Buhr war Eugen Sondermann im Jahr 1904 mit Helly Lehnhof verlobt [2]. Es ist allerdings nicht überliefert, warum es zu keiner Eheschließung kam. 


Wohnorte

Um 1889 wohnte Eugen Sondermann in der Ortschaft Becke bei Gummersbach. [3] Aus einer Stadtakte geht im Zusammenhang mit einem Bauantrag von Ernst Pickhardt vom 16. Juni 1892 hervor, dass Eugen Sondermann in der Winterbecke im alten von seinem Großvater Johann Wilhelm Sondermann erbauten Wohn- und Fabrikhaus wohnte [4]. Zu diesem Zeitpunkt war vermutlich keine Fabrikation mehr im Gebäude angesiedelt.

Im Jahr 1900 wird er hingegen im Adressbuch wieder in der Ortschaft Becke geführt zusammen mit seinem Bruder Wilhelm und seiner Schwester Clara. [5]

Laut Adressbuch des Jahres 1910/1911 wohnte Eduard Sondermann indes unter der Adresse "Unter den Linden Nr. 25", d. h. in der Villa seines im Jahr 1898 verstorbenen Vetters Eduard Sondermann. Unter der Adresse wohnt zugleich Willy Sondermann, Sohn des E. W. Sondermann. [6] Laut einer Postkarte aus dem Jahr 1913 wohnte Eugen Sondermann hingegen wieder im Winterbecker Haus (Kaiserstraße 94). [7] Im Adressbuch von 1911/1912 wird er weder "Unter den Linden" noch in der "Kaiserstraße" geführt. [8]


Heuser & Sondermann

In Sandlers Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie des Preußischen Staates wird im Jahr 1873 für Gummersbach der Eintrag "Heuser & Sondermann, Wollgarnspinnerei und Jackenfabrik. Gründer und Inhaber: C. Heuser und E. Sondermann" geführt, wobei es sich bei E. Sondermann um den hier behandelten Eugen Sondermann oder (weniger wahrscheinlich) um dessen Bruder Emil Sondermann oder dessen Vetter Eduard Sondermann handeln könnte. [9] Im Sandlers Industrie-Lexicon von 1875 findet sich der Eintrag allerdings nicht mehr, sodass die Fabrik wohl zu diesem Zeitpunkt bereits wieder untergegangen war. [10]

Falls Eugen Sondermann Teilhaber war, wird die Fabrik vermutlich im Jahr 1873 oder kurz zuvor gegründet worden sein, denn Ende des Jahres 1873 wurde Eugen Sondermann erst 21 Jahre alt. Mit 21 Jahren war in Preußen zu dieser Zeit erst die Volljährigkeit gegeben.


Shoddyspinnerei L. Lentz & Cie. und
Spinnerei W. Wollenweber in Becke

Wilhelm und Eugen Sondermann

Eugen Sondermann und sein Bruder Wilhelm Sondermann waren langjährig in der Spinnerei Louis Lentz bzw. der Spinnerei Wilhelm Wollenweber in Becke beschäftigt. Daher wird nachfolgend näher auf die Geschichte dieser Fabrik eingegangen:

In Becke bei Gummersbach gründete Louis Lentz im Jahr 1869 eine Handelsniederlassung unter der Firma "Louis Lentz". [11] Unter der Firma richtete Louis Lentz eine Spinnerei im Gebäude der niedergegangenen Becker Papierfabrik ein, die von Jakob Spangenberg betrieben worden war. [12] Die Familie Lentz kam aus Grubno im Kulmer Land an der Weichsel nach Gummersbach. Louis (Ludwig) Lentz wurde dort 11. Juni 1846 geboren. Die Familie Lentz besaßen dort das Rittergut Grubno. [13]

Trotz Gründungsjahr 1869 erscheint die Spinnerei von Louis Lentz in Sandler's Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie Deutschlands aus dem Jahr 1873 noch nicht. [14] Dennoch wird "Louis Lentz" in Becke am 25. März 1870 laut einer städtischen Übersicht zur Concessionierung von Dampfkesseln und deren Revision die Konzession für eine Lokomobile erteilt. Ein Dampfkessel auf Flur 11 (17?) Nr. 135 wird sodann am 28. November 1873 konzessioniert. [15] Im Mai desselben Jahres erscheint ein Antrag des "Fabrikanten Louis Lentz" auf Tausch eines Grundstückes. [15a] Zudem beantragt Louis Lentz am 23. Februar 1872 den Neubau einer Spinnerei in Becke nahe der alten Spinnerei. [15b] Das Fehlen im Handbuch von 1873 ist daher auf einen Fehler zurückzuführen,

In Sandler's Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen aus dem Jahr 1875 wird hingegen für den Ort Becke bei Gummersbach die Wollspinnerei "Louis Lentz" geführt. Als Inhaber und Gründer wird Louis Lentz angegeben. [16] Im Jahr veröffentlicht das Unternehmen "Louis Lentz & Co." verschiedene Anzeigen in der Gummersbacher Zeitung. Louis Lentz nahm daher bereits 1875 und damit bereits einige Jahre nach der Gründung zumindest einen Teilhaber in sein Unternehmen auf. [16a] Derzeit kann nur vermutet werden, dass es sich dabei um seinen Schwager Wilhelm Wollenweber handelte (siehe unten).

In einer Übersicht der Einrichtungen für die Wohlfahrt der Arbeiter der größten gewerblichen Anlagen in Preußen aus dem Jahr 1876 wird die Spinnerei mit der Firma Louis Lentz in Becke als Shoddyspinnerei geführt. Es wurden laut Aufstellung 32 Arbeitnehmer beschäftigt, davon waren 16 weiblich. Als Wohlfahrtseinrichtung verfügte die Fabrik nur über eine Unfallversicherung für die Beschäftigten. [17] In einer Gewerbeübersicht des Bürgermeisters von Gummersbach vom 8. Juni 1876 wird "Louis Lentz" in Niederseßmar sodann mit 41 Arbeitern insgesamt angegeben, wovon 26 weiblich waren. [18] Das Unternehmen war daher in kurzer Zeit zwischen der Datenaufnahme für die Übersicht der Wohlfahrtseinrichtungen und derjenigen für die Gewerbeübersicht des Bürgermeisters bezogen auf die Anzahl der Mitarbeiter um ca. 30 % gewachsen.

Am 4. Juli 1876 sucht die Spinnerei "Louis Lentz & Co." in der Gummerbacher Zeitung nach einem älteren Spinner. [18a]

Kurze Zeit später, am 29. September 1877, stellt Louis Lentz den Antrag auf Errichtung einer Wagenremise, eines Lagerhauses und eines Schornsteins.  [18b]

Im Jahr 1880 erscheint eine Lithographie, auf dem die Spinnerei als "Louis Lentz & Cie." bezeichnet wird. [19]

Spinnerei Louis Lentz & Cie. im Jahr 1880


Im Hintergrund links ist die alte Papierfabrik von Spangenberg zu sehen. Das Gebäude im Vordergrund wurde von Louis Lentz neu errichtet. [20] Zu sehen ist auch das Maschinenhaus mit Schornstein.

Wilhelm Wollenweber

Auch im Jahr 1882 wird bei Konzessionierung (6. März 1882) sowie Revision (14. April 1882) eines Dampfkessels auf Flur 17 Nr. 135 die Firma als "Louis Lentz & Cie." angegeben. [21]

Im Jahr 1885 sucht Louis Lentz u. a. geübte Anmacher. [21a]

Louis Lentz schied zwischen 1885 und 1887 als Teilhaber aus, denn im Jahr 1887 vermietet Wilhelm Wollenweber aus Dieringhausen in Becke Arbeiterwohnungen. [21b] Möglicherweise lag die Fabrik um 1887 sogar still.

1889 wird im Führer durch das Gebiet der oberen Wupper, Agger usw. für Becke nicht mehr die Firma Louis Lentz angegeben, sondern die Firma Wilhelm Wollenweber. [22] Louis Lentz verstirbt erst Jahre nach seinem Ausscheiden am 1. Mai 1903 in Oberhausen. [23]

Bertha Lentz geb. Wollenweber

Wilhelm Wollenweber war der Schwager des Louis Lentz, der seit 1869 mit Bertha Wollenweber (1843-1922) verheiratet war. [24] Schwester des Wilhelm und der Bertha Wollenweber war Emilie Wollenweber, Frau des Carl Sondermann. Zur Heirat führt der Sohn des Carl Sondermann, Dr. Günther Sondermann, aus:  "[...] die Schwestern meiner Großmutter [Emilie Wollenweber] und sie selbst von der reichen Familie Wollenweber in Dieringhausen bei ihrer Hochzeit - einem Ondit zufolge jede blanke 100.000 Thaler mitbekommen haben sollen - aber die Ehemänner Karl Sondermann, mein Großvater, Hugo Winckel in Gummersbach Grotenbach, weil es damals zu üblich war unbedingt eine Fabrik vorstehen sollten und alles andere als tüchtige Kaufleute waren und kaum ihren Lebensunterhalt damit verdienten, aber wie Beamte pünktlich auf dem Kontor waren, die dritte Schwester Bertha heiratete ein Louis Lentz, der zunächst wohl auch im Kontor in Ohl bei seinem Schwiegervater beschäftigt wurde." [25]

Von 1876 bis 1890 expaniedert die Fabrik weiter, gemessen an der Anzahl der Arbeiter um ca. 34 %. So wird im Jahr 1890 die "Kunstwoll-Spinnerei W. Wollenweber" in einer Übersicht des Bürgermeisteramts der Stadt Gummersbach mit 55 Beschäftigten verzeichnet, wovon 21 Beschäftigte (9 männlich) unter 16 Jahre alt waren. Von den 34 über 16 Jahre alten Beschäftigten waren 20 männlich und 14 weiblich. Zwölf weibliche Beschäftigte waren ledig [26].

Unter der Teilhaberschaft des Wilhelm Wollenweber wurde in der Folgezeit, vermutlich um die Jahrhundertwende auch eine großflächige Erweiterung der Fabrik mit Shedbauten vorgenommen. [27]

Eugen Sondermann und sein Bruder Wilhelm Sondermann waren maßgeblich an der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Becker Spinnerei beteiligt:

So meldete Eugen Sondermann im Jahr 1889 unter der Nummer 46909 beim Deutschen Reichspatentamt unter der Klasse 76 (Spinnerei) ein Patent für Vorspinnkrempel an. [28] Die Vorspinnkrempel bezweckte die Erzielung eines Noppen- oder Knotengarnes mit regelmäßig verteilten Noppen und oder Knoten.

In einem Stammbaum der Familie, der zwischen 1892 und 1899 entstanden ist, werden die Brüder zudem jeweils als "Spinnereidirektor zu Becke" bezeichnet. [29] Im Jahr 1900 wird Eugen Sondermann im Gummersbacher Adressbuch weiterhin als Spinnereidirektor bezeichnet während sein Bruder als Wollagent geführt wird. [30]

Im Jahr 1900 ist Wilhelm Wollenweber bereits verstorben, denn seine Frau wird als "Wwe. Wilhelm Wollenweber" im Adressbuch in Dieringhausen geführt und als "Geschäftsteilhaberin" bezeichnet. [31] Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Gebrüder Sondermann die Geschäfte der Spinnerei führten, allerdings nicht vor 1875, denn in diesem Jahr enden die Spinnereien "W. Sondermann Chr. Sohn" in Dümmlinghausen und Niederseßmar.

In einem Gespräch des Karl Weyland mit Jürgen Woelke im Dezember des Jahres 1986 erwähnt dieser, dass in dessen Jugend vor dem I. Weltkrieg in der Becke die Sondermanns eine Spinnerei besaßen bevor dort die Spinnnerei Baldus betrieben wurde. Er berichtet, dass seine Schwestern bei Sondermann gearbeitet hätten [32]. Es ist indes sonst bisher kein Beleg zu finden, dass Eugen oder Wilhelm Sondermann Teilhaber der Fabrik waren. Es liegt daher nahe, dass die Geschäftsführung durch die Gebrüder Sondermann langjährig und mit geringer Einflussnahme der Gesellschafterin erfolgte mit der Konsequenz, dass die Gebrüder Sondermann in der allgemeinen Wahrnehmung als Eigentümer angesehen wurden.

So wird im Adressbuch von 1910/1911 Eugen Sondermann widersprüchlich sowohl als Fabrikdirektor als auch als Fabrikant bezeichnet. [33] Wilhelm Sondermann verstarb im Jahr 1910 und wird vom Adressbuch dieses Jahres nicht mehr erfasst.

Allerdings wird im Adressbuch der Stadt Gummersbach für die Jahre 1910/1911 mit Verweis auf das Handelsregister angegeben: "Wwe. Sondermann Chr. Sohn, Gummersbach, Inhaber Wilhelm Sondermann, Dümmlinghausen". [34] Zum einen ist dieser Eintrag irritierend, da die Mutter von Wilhelm Sondermann vor ihrem Mann verstarb und daher nicht als Witwe bezeichnet wurde. Zum anderen wird Wilhelm Sondermann selbst nicht mehr im Adressbuch geführt, aber seine Handelsregistereintragung. Möglicherweise ist die Angabe fehlerhaft und die Firmierung heißt "Wm. Sondermann Chr. Sohn". Wahrscheinlich ist die Eintragung daher ein Relikt aus der wirtschaftlichen Tätigkeit des Wihelm Sondermann vor 1875. Dafür spricht insbesondere der mit Dümmlinghausen angegebene Ort.

Zugleich fehlt ein Handelsregistereintrag für Wilhelm Wollenweber im Adressbuch. Allerdings wird für Dieringhausen (noch) eine Fabrikbesitzerin Witwe Wilhelm Wollenweber geführt.

Die Spinnerei wurde am 1. Juli 1914 von Hermann Baldus vermutlich von der Witwe Wollenweber übernommen. [35] Ob der Verkauf der Fabrik in Zusammenhang mit einem Ausscheiden des Eugen Sondermann stand, ist unbekannt. Im Jahr 1914, kurz vor dem Ausbruch des I. Weltkriegs, ist Eugen Sondermann bereits 62 Jahre alt. In seinem Todesjahr 1916 wird er  als Rentner bezeichnet. [36] Vermutlich war er daher nach dem Verkauf der Fabrik nicht mehr für Baldus tätig.

Spinnerei in der Becke um 1920


Gemeindepolitik

Überliefert ist, dass Eugen Sondermann in den Jahre 1910/1911 Stadtverordneter sowie Bezirksvorsteher des 1. Bezirks war. Der 1. Bezirk umfasste die Becke, Niedernhagen und Frömmersbach. Ferner war er in diesen Jahren Mitglied der Baukommission, der Schuldeputation, der Sparkassen-Verwaltung sowie der Straßebahn-Kommission. [37] In welchem Zeitraum Eugen Sondermann diese Ämter bekleidete, ist derzeit unbekant.


Gummersbacher Schützenverein

Im Jahr 1904 war Eugen Sondermann Mitglied im Hofstaat seines Vetters, des Schützenkönigs Willy Sondermann, an den noch das unten stehende Bild erinnert [38].

Königspaar Willy und Elise Sondermann und sein Hof vor der alten Linde und dem alten Schützenzelt. Eugen Sondermann oberste Reihe, dritter von rechts.


Tod des Eugen Sondermann

Eugen Sondermann verstarb am 18. September 1916, vermutlich auf einer Geschäftsreise, im Alter von 63 Jahren, auf dem Hauptbahnhof in Wiesbaden. [39] Er war mit seinem Bruder Christian Sondermann unterwegs, denn dieser zeigte den Tod des Eugen Sondermann noch am selben Tag beim Standesamt in Wiesbaden an.

Eugen Sondermann mit seinem Hund Lord in der Becke


[1] Vgl. Jonas (2010), S. 6.

[2] Vgl. o. V. (1994): Vor 90 Jahren - 4 Schützenkönige im Jahr 1904, in: Festschrift Schützen- und Volksfest Gummersbach, Gummersbach, S. 21-25

[3] Vgl. Gotta'shen, J.G.  (1891): Dingler’s polytechnisches Journal, Band 281, S. 10.

[4] Vgl. Stadt Gummersbach (1892): Erteilung einer Baugenehmigung für einen Anbau des Ernst Pickhardt, in Stadtakte 2093.

[5] Vgl. Bernhard Hahn (Hrsg.) (1900): Gummersbach-Wipperfürther Adressbuch, Köln, S. 61.

[6] Vgl. Adreßbuch-Verlag Friedrich Luyken GmbH (Hrsg.) (1911): Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gummersbach 1910/11, Gummersbach.

[7] Vgl. Familie Hentze (1913): Postkarte an Eugen Sondermann, Bonn.

[8] Vgl. Dietzgen Albert (Hrsg.) (1911/1912): Adressbuch der Kreise Gummersbach, Waldbröl u. Wipperfürth, Siegburg, S. 24.

[9] Vgl. Sandler, Christoph (1873): Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie Deutschlands, Österreichs, Elsass-Lothringens und der Schweiz, I. Band: Handbuch der gesamten Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie des preußischen Staates mit einem durch ein umfassendes Farbikanten-Register zumintegrirenden [!] Bestandtheile des Werkes bearbeiteten Adressen-Anzeiger, S. 54.

[10] Vgl. Sandler, Christoph (1875): Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen. Ein geographisch-mercanitlistisches Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie von der Rheinprovinz und von Westphalen, nach amtlichen und authentischen Quellen in der Zeit von Nov. 1874 bis Jan. 1875 aufgenommen, Leipzig.

[11] Vgl. Lentz, Louis (1869): Anzeige zur Eintragung der Firma Louis Lentz ins Handelsregister am 1. September 1869, in: Königlich Preußischer Staats-Anzeiger v. 3. September 1869, Nr. 206, S. 3445.

[12] Vgl. Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 95.

[13] Vgl. Woelke, Jürgen (o. J.): Notizen zu Louis Lentz, Gummersbach.

[14] Vgl. Sandler, Christoph (1873): Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie Deutschlands, Österreichs, Elsass-Lothringens und der Schweiz, I. Band: Handbuch der gesamten Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie des preußischen Staates mit einem durch ein umfassendes Farbikanten-Register zum integrirenden [!] Bestandtheile des Werkes bearbeiteten Adressen-Anzeiger. 

[15] Vgl. Stadt Gummersbach (1870/1873): Konzessionierung von Dampfkesseln für Louis Lentz in Becke, in: Gummersbacher  Stadtakte 4334 "Concessionierung von Dampfkesseln und deren Revision 1863-1890“.

[15a] Vgl. Albers (1870):  Tagesordnungspunkte der Stadtratssitzung v. 23. Mai 1870, in: Gummersbacher Zeitung, Nr. 61.

[15b] Vgl. Lentz, Louis (1872): Antrag auf Erichtung eines Spinnereigebäudes, in: Gummersbacher Stadtakte 2073.

[16] Vgl. Sandler, Christoph (1875): Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen. Ein geographisch-mercanitlistisches Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie von der Rheinprovinz und von Westphalen, nach amtlichen und authentischen Quellen in der Zeit von Nov. 1874 bis Jan. 1875 aufgenommen, S. 4.

[16a] Vgl. Lentz, Louis (1875): Anzeige Bettflocken, in: Gummersbacher Zeitung v. 21. Oktober 1875; Lentz, Louis (1875); Anzeige Schneiderinnen, in: Gummersbacher Zeitung v. 21. Oktober 1875; Lentz, Louis (1875): Anzeige Flocken, in: Gummersbacher Zeitung v. 18. November 1875.

[17] Vgl. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten (1876): Die Einrichtungen für die Wohlfahrt der Arbeiter der größeren gewerblichen Anlagen im preussischen Staate, I. Teil, S. 170-171.

[18] Vgl. Stadt Gummersbach (1876): Gewerbeübersicht v. 8. Juni 1876, in: Gummersbacher Stadtakte 4288. 

[18a] Vgl. L. Lentz & Co. (1870): Älterer Spinner gesucht, in: Gummersbacher Zeitung v. 4. Juli 1876.

[18b] Vgl. Lentz, Louis (1877): Antrag zur Errichtung einer Wagenremise, eines Lagerhauses und eines Schornsteins, in: Gummersbacher Stadtakte 2074.

[19] Vgl. Druckerei Luyken (1880): Lithograhpie Gummersbach von der Südseite, Gummersbach.

[20] Vgl. Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 95.

[21] Vgl. Stadt Gummersbach (1882): Revision eines Dampfkessels bei Louis Lentz & Cie., in: Gummersbacher  Stadtakte 4334 "Concessionierung von Dampfkesseln und deren Revision 1863-1890“.

[21a] Vgl. Lentz, Louis (1885): Gesuch geübte Schrubbler und Anmacher, in: Gummersbacher Zeitung v. 11. Juli 1885.

[21b] Vgl. Wollenweber, Wilhelm (1887): Vermietung Arbeiterwohnungen, in: Gummersbacher Zeitung v. 28. Juli 1887.

[22] Vgl. Streit (1889): Führer durch das Oberbergische Land. Gebiet der oberen Wupper, Agger, Wiehl, Sülz, Broel und unteren Sieg sowie Bensberg und Umgegend, Barmen, S. 8 f.

[23] Vgl. Woelke, Jürgen (o. J.): Notizen zu Louis Lentz, Gummersbach.

[24]  Vgl. Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 191.

[25] Vgl. Sondermann, Günther (1979d): Brief an Jürgen Woelke v. 27. August 1979.

[26] Vgl. Stadt Gummersbach (1890): Gewerbeübersicht v. 1890, in: Gummersbacher Stadtakte 4355.   

[27] Vgl. Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 95. J. Woelke vermutet um die Jahrhundertwende, allerdings ist W. Wollenweber im Jahr 1900 bereits verstorben.

[28] Vgl. Gotta'shen, J.G.  (1891): Dingler’s polytechnisches Journal, Band 281, S. 10.

[29] Vgl. o. V. (zwischen 1892 und 1899): Nachfahren Pickhardt Christoph medior, Witwer zu Gummersbach, ohne Ort; zu nachfolgender Abbildung vgl. Woelke, Jürgen (1980): Alt Gummersbach – ein Streifzug durch die Stadt und ihre 70 Dörfer, Band 2, Gummersbach, S. 73.

[30] Vgl. Bernhard Hahn (Hrsg.) (1900): Gummersbach-Wipperfürther Adressbuch, Köln, S. 61.

[31] Vgl. Bernhard Hahn (Hrsg.) (1900): Gummersbach-Wipperfürther Adressbuch, Köln, S. 64.

[32] Vgl. Weyland, Karl (1986): Gespräch mit Jürgen Woelke.

[33] Vgl. Adreßbuch-Verlag Friedrich Luyken GmbH (Hrsg.) (1911): Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gummersbach 1910/11, Gummersbach, S. XLII, S. 27.

[34] Vgl. Adreßbuch-Verlag Friedrich Luyken GmbH (Hrsg.) (1911): Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gummersbach 1910/11, Gummersbach, S. XXVIII.

[35] Vgl. Woelke, Jürgen (1985): Kapital war nötig: Gründerjahre in Gummersbach und Oberberg, Gummersbach, S. 95.

[36] Vgl. Standesamt Wiesbaden (1916): Steberurkunde des Eugen Sondermann, ausgestellt am 22. September 1916.

[37] Vgl. Adreßbuch-Verlag Friedrich Luyken GmbH (Hrsg.) (1911): Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gummersbach 1910/11, Gummersbach, S. XLII, XLIII, XLVI, XLVI, XLVII.

[38] Vgl. o. V. (1994): Vor 90 Jahren - 4 Schützenkönige im Jahr 1904, in:  Festschrift Schützen- und Volksfest Gummersbach, Gummersbach, S. 21-25.

[39] Vgl. Standesamt Wiesbaden (1916): Steberurkunde des Eugen Sondermann, ausgestellt am 22. September 1916.