Amalie Sondermann   

Amalie (Malchen) Sondermann wurde in Gummersbach am 1. April 1844 geboren und dort am 12. Mai 1844 getauft [1]. Sie war eine Tochter des Franz Carl Albert Sondermann (1806-1882) und der Maria Henriette Philippine Stahlschmidt (1806-1897).

In ihrer Jugend (1868) hatte Amalie Sondermann eine Beziehung zu Carl Steinmüller. [2]


Ehe mit Friedrich Bauer

Friedrich Bauer

Amalie Sondermann heiratete am 1. Oktober 1870 den Fabrikanten Friedrich (Fritz) Bauer. Fritz Bauer wurde am 16. Juni 1846 in Schönenthal bei Derschlag als Sohn des Friedrich Bauer und der Sophie Wahlefeld (verstorben am 19. Dezember 1882 mit 66 Jahren [3]) geboren.

In den Lebenserinnerungen des Willi Heine findet sich eine Beschreibung des Friedrich Bauer: "Er war klein und mager, hatte ein schmales, scharf geschnittenes Gesicht unter einem dichten, schneeweißen Haarschopf, einen ebenso weißen Knebelbart à la Henri IV. und trug immer einen langschößigen, schwarzen oder dunkelgrauen Rock und eine weiße Weste." [4]

Der Schwiegervater Friedrich Bauer (senior) war als Lehrer 1836 von Rebbelroth nach Bergneustadt gekommen. Zum Antritt seiner Stellung am 15. April 1836 berichtet das Aggerblatt: [5]

Amtsantritt Lehrer Bauer in Neustadt


Im Jahr 1851 wird der Lehrer "Friedrich Bauer zu Schönenthal" zum Bürgermeister der Gemeinde Wiehl gewählt. Mit der Vereidigung des Bürgermeisters wurde die Einführung der Gemeindeordnung für den Preußischen Staat vom 11. März 1850 beendet. [6] Bis wann Friedrich Bauer Bürgermeister von Wiehl blieb, ist derzeit nicht bekannt, mindestens aber bis 1869. [7a]

Aus der Ehe Sondermann-Bauer gingen neben einer Totgeburt drei Söhne hervor:

  1. Totgeborener Sohn (1872)
  2. Carl Friedrich Bauer (1874-1931)
  3. Walter Bauer (1877-1948)
  4. Cuno Bauer (1881-1959)

Zur Geburt des Sohnes Walter Bauer inseriert das Ehepaar im Gummersbacher Kreisblatt [7b]:

Anzeige zur Geburt des Walter Bauer
Familienfoto Bauer-Sondermann-Halstenbach


Auf obigen Foto sind zu sehen, von links nach rechts sitzend: Dr. Wilhelm Halstenbach, Amalie Bauer geb. Sondermann, Friedrich Bauer. Im Hintergrund von links nach rechts: Unbekannt (Halstenbach?), Hilde Sondermann geb. Halstenbach, Dr. Günter Sondermann, Unbekannt (Halstenbach?).

Amalie Bauer war Patin der Meta Sondermann verh. Spindler, die am 14. September 1877 geboren wurde. [8]

Ehepaar Sondermann-Bauer im Urlaub auf Borkum (vermutlich um 1890)


Lehrer Friedrich Bauer in Gummersbach

Neben dem Lehrer Friedrich Bauer senior in Neustadt gab es einen weiteren Lehrer Friedrich Bauer in Gummersbach, der mit dem Schwiegervater der Amalie Bauer geb. Sondermann nicht verwechselt werden darf. Möglicherweise handelte es sich bei diesem Friedrich Bauer um den Großvater des Friedrich Bauer jun.

Der Gummersbacher Lehrer Bauer war verheiratet mit Julie Heuser, die am Morgen des 20. November 1849 in Gummersbach "nach langem Leiden, an den Folgen der Auszehrung" verstirbt. [9] Tochter des Gummersbacher Lehrer Bauer war Mathilde Bauer, die mit Carl Heuser Franz Sohn verheiratet war. [10]

Friedrich Bauer war erster Lehrer an der Gummersbacher Elementarschule. Dazu berichtet Weinandy: "... hatte sich [der Landrat] für den Fall, daß  [sic] sich wider Erwarten ein wählerischer Artikel [in das Gummersbacher Kreisblatt] einschleichen werde, der Person des ersten Lehrers an der Gummersbacher Elementarschule, Bauer, versichert. Dieser, von zuverlässiger patriotischer Gesinnung landrätlicher Prägung, zeigt sich bereit, etwaigen demokratischen Artikeln durch entsprechende Aufsätze entgegenzuwirken." [11]

Er war dennoch einer der 55 Gründungsmitglieder des Gummersbacher Bürgervereins am 29. Juni 1846 und wird als dessen Sekretär erwähnt. [12] Im Jahr 1849 war er Vizepräsident des Gummersbacher Bürgervereins (als Nachfolger von Dr. Wiefel). [13] Über den Bürgerverein wurde bereits in den Erläuterungen zum Leben des Franz Carl Albert Sondermann berichtet.

Er war darüber hinaus Mitbegründer der nationalliberalen Partei im Landkreis Gummersbach. [14]


Haus Bauer in Neubrück

Wie unten noch erläutert wird, verzog Friedrich Bauer und seine Ehefrau Amalie Bauer geb. Sondermann im Jahr 1874 von Derschlag nach Neubrück. Über das Haus Bauer in Neubrück schreibt Willi Heine: "Auf dem linken, dem homburgischen Ufer (auf dem Weg zwischen Vollmerhausen und Dieringhausen) lag etwa halbwegs das Dorf Brück, das seinen Namen der hier seit altersher über die Agger führenden Brücke verdankte. Ende des achzehnten oder Anfang des neunzehnten Jahrhunderts wurde an der Stelle, wo der Weg von dieser Brücke auf die Landstraße (die heutige B 55) mündete, auf der Schwarzenberger Seite ein großes Fachwerkhaus mit Schieferdach errichtet und erhielt den Namen 'Neu Brück'. Die Lage am Schnittpunkt zweier Fernstraßen und an einem Flussübergang macht es verständlich, dass hier in früheren Zeiten in Gasthaus war. [...] Dieses typische oberbergische Haus, umgeben von einem Garten mit hohen, alten Bäumen, war das Geburtshaus von drei Brüdern Bauern und der Wohnsitz von deren Eltern, die beide darin gestorben sind. [...] [Das Haus] war so ehrwürdig und so gemütlich wie derartige Häuser zu sein pflegen. Übrigens war es nicht ein angestammter Besitz der Familie Bauer. Der alte Herr Fritz Bauer mag es zur Zeit seiner Eheschließung, also um 1870 herum, erworben haben, nicht etwa um eine Gastwirtschaft darin zu führen [...], sondern weil er in unmittelbarer Nähe - jenseits der Brücke auf dem anderen Aggerufer - eine Spinnerei betrieb [...]." [15]


Wollspinnerei Wahlefeld & Co. in Neustadt

Zunächst gründete Friedrich Bauer zusammen mit Carl Fr. Wahlefeld eine Wollspinnerei in Neustadt. So findet sich in Sandlers Industrie-Lexicon von 1875 für Neustadt der Eintrag "Wahlefeld & Co., Wollspinnerei. Gegründet 1869 von den Inhabern Carl Fr. Wahlefeld und Fr. Bauer." Die Fabrik lag in Derschlag. [16] Dass Friedrich Bauer mit Carl Fr. Wahlefeld eine Unternehmung gründete, ist vermutlich durch deren Verwandtschaft begründet. Mutter des Friedrich Bauer jun. war Sophie Wahlefeld.

Anzunehmen ist, dass  sich Friedrich Bauer mit Gründung der Wollspinnerei in Wiehl, wie unten noch erläutert wird, aus der Wollspinnerei Wahlefeld in Derschlag zurückzog.

Die Wollspinnerei in Neustadt war im Vergleich zur Unternehmung seines Schwiegervaters Carl Sondermann klein. So hatte die Wollspinnerei Wahlefeld im Jahr 1875 acht Arbeitskräfte während die Unternehmung Carl Sondermann 45 Arbeitskräfte beschäftigte. [17]

Eine Strumpfwarenfabrik C. F. Wahlefeld wird indes bereits 1862 und 1866 in Sandler's Adressbuch für die Stadt Neustadt geführt. [18]


Wollspinnerei Bauer in Wiehl

Im Juni 1864 gab der Landrat Kaiser bekannt, dass Friedrich Bauer beabsichtigt, beim Hof Brück ein Wasserwerk zum Betrieb einer Wollspinnerei anzulegen [19]:

 

Bekanntmachung zur geplanten Anlage eines Wasserwerks


Für Friedrich Bauer wird indes erst am 24. Juni 1872 eine Konzession zur Anlage eines Wassertriebwerks im Aggerfluss erteilt. [20]

Es handelte sich hierbei wahrscheinlich um die im Jahr 1864 beantragte Konzession, die erste Jahre später genehmigt wurde oder nochmals beantragt wurde. Darauf deutet die Anzeige des Friedrich Bauer senior hin, aus der hervorgeht, dass sein Sohn im Jahr 1874 von Derschlag nach Neubrück verzieht: "Da mein Sohn Fritz von Derschlag nach Neubrück verzogen ist, und meine Angelegenheiten in Neustadt nicht ferner besorgen kann, so ersuche ich die Betreffenden, sich für die Folge an mich direct [sic] zu wenden. Wiehl, den 21. August 1874. Fr. Bauer sen." [21] Friedrich Bauer junior wäre wahrscheinlich nicht erst 1874 nach Neubrück gezogen, wenn er bereits 1864 dort einen laufenden Betrieb gehabt hätte. Zudem hatte er seine Wollspinnerei  in Neustadt (Derschlag) erst 1869 gegründet. Ferner findet sich in Sandler's Adressbüchern der Jahre 1866, 1873 und 1875 kein Eintrag einer Wollspinnerei Bauer in Neubrück. [22] Es muss daher davon ausgegangen werden, dass Friedrich Bauer seine Spinnerei in Neubrück im Laufe des Jahres 1874 in Betrieb genommen hat und sich zeitgleich aus der Spinnerei in Derschlag zurückgezogen hat.

Nach Baldus hat Friedrich Bauer die Spinnerei (Verkaufsspinnerei) neu erbaut. [23]

Um 1887 entwarf der Spinnereimeister von Fritz Bauer in Brück für die neu gegründete Mühlenthaler Spinnerei einen Florteiler. [24]

Im Jahr 1890 ist die Spinnerei noch in Betrieb, denn Friedrich Bauer suchte in einer Anzeige "geübte Spinner". [25]

Nach einem in den Stadtakten erhaltenen Briefkopf des Friedrich Bauer besteht die Kunstwollspinnerei noch am 6. April 1891 als "Kunstwollfabrik, Streichgarnspinnerei und Färberei". [26]

Belegschaft der Spinnerei und Reißerei Bauer im Jahr 1896


Auf oben abgebildeten Foto aus dem Jahr 1896 ist Friedrich Bauer sitzend am Tisch mit einem Mädchen zu sehen. Um ihn herum sitzen und stehen seine drei Söhne. [27] Nach der Fotografie hatte die Fabrik um 1896 ca. 40 Beschäftigte.

Friedrich Bauer um 1900

Die Spinnerei Bauer war nach Prinz zwischen 1890 und 1898 "zum Stillstand" gekommen. [28] Im Jahr 1897 muss die Fabrik indes noch in Betrieb gewesen sein, denn am 13. Oktober 1897 beantragt Friedrich Bauer den Bau eines Lagerschuppens in Neubrück. [29]

Die "Bauer'sche Spinnerei und Kunstwoll-Reißerei" wurde Anfang 1898 von der Mühlenthaler Spinnerei erworben, "denn in Verbindung mit einer Weberei war es leichter, die Spinnerei, speziell den Verkauf von Garnen, besser zu leiten". [30] Als Übernahmejahr wird in einer anderen Quelle das Jahr 1896 angegeben. [31]


Auf dem unten stehenden Bild ist der Standort der Wollspinnerei Bauer im Jahr 2011 abgebildet.

Standort der Spinnerei Bauer im Jahr 2011


 

Armaturenfabrik Friedrich Bauer & Söhne in Dieringhausen

Im Jahr 1908 gründete Friedrich Bauer mit seinen Söhnen in Halstenbach (an der heutigen Halstenbachstraße) eine Armaturenfabrik. [32]     

Belegschaft der Armaturenfabrik Bauer im Jahr 1912 mit Friedrich Bauer und seinen drei Söhnen


Die drei Söhne Bauer wrikten bei der Fabrikgründung auf unterschiedliche Weise mit. Willi Heine berichtet dazu: "Der älteste, Carl mit Namen, der als Kaufmann in Hamburg zu Vermögen und einer angesehenen Stellung gekommen war, steuerte den größten Teil des Betriebskapitals bei. Walter, der zweite Sohn, hatte kaufmännische Lehr- und Wanderjahre in Europa und Übersee hinter sich gebracht und übernahm die aktive Geschäftsführung. [...] Der jüngste Sohm endlich, [...] Kuno Bauer, kam bei der Gründung der Armaturenfabrik gerade als frischgebackener Dipl.-Ingenieur von der Technischen Hochschule Darmstadt [...] und, da die väterliche Fabrik eines technischen Leiters dringend bedurfte, so war nichts natürlicher, als dass diese Aufgabe von dem jüngsten Sohn übernommen wurde." [33]

Gebäude der Armaturenfabrik Bauer im Jahr 2011


Auf die wirtschaftliche Entwicklung der Armaturenfabrik Bauer wird in den Erläuterungen zum Leben des Kuno Bauer eingegangen.

Gebäude der Armaturenfabrik Bauer im Jahr 2011


Gemeinderat

Friedrich Bauer wurde im Jahr 1881 von der II. Abteilung des Wahlbezirks Rospe für die Dauer von 6 Jahren in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. [34]

In der Stadtverordnetensitzung vom 22. Mai 1886 legte Friedrich Bauer indes sein Amt als Stadtverordneter vorzeitig nieder. Friedrich Bauer erklärte seine Amtsniederlegung nicht persönlich, sondern erklärte in einem Schreiben, dass "[...] er durch Geschäftsrücksichten gezwungen sei, sein Amt als Stadtverordneter niederzulegen." [35]


Gemeinnützige Tätigkeit

Im Jahr 1897 gründeten Textil- und Steinbruchindustrielle des Kreises Gummersbach die "Gemeinnützige Baugesellschaft des Agger- und Wiehltales". Die Landesversicherungsanstalt gab dieser Gesellschaft unter Garantie des Kreises und der besonderern Garantie der industriellen Gesellschafter 100 % Darlehen. Die Baugesellschaft baute teils Häuser selbst, teils vermittelte sie die Anfertigung von Plänen und die Aufnahme des erforderlichen Kapitals, wenn die Arbeiter selbst bauen wollten. Friedrich Bauer war Geschäftsführer der "Gemeinnützigen Baugesellschaft des Agger- und Wiehltales". Die Baugesellschaft errichtete bis 1913  insgesamt 193 Arbeiterhäuser mit 352 Wohnungen. Mit Eintritt des I. Weltkriegs kam die Bautätigkeit zum Erliegen. [36]

In Gummersbach wurde bereits 1870 eine Privatbank gegründet, die Gummersbacher Volksbank mbH. [37] Im Januar des Jahres 1882 wurde die Rechtsform der Volksbank geändert. So trat die im Gummersbacher Volksbank e. G. in Liquidation und übertrug alle Aktiva und Passiva auf die neu gegründete Aktiengesellschaft Gummersbacher Volksbank. Vertretungsberechtigt waren Adolf Heuser, Carl Steinmüller, Carl Heuser Franz Sohn und Robert Blume. Der Aufsichstrat bestand aus Wihelm Steinmüller und Eduard Sondermann. Das Grundkapital betrug 240.000 DM. [38] Eduard Sondermann wie auch Wilhelm Steinmüller waren bereits Mitglieder des Verwaltungsrats der Volksbank als Vorsitzender (Wilhelm Steinmüller) und stellvertretener Vorsitzender (Eduard Sondermann) neben weiteren fünf Mitgliedern, darunter Friedrich Bauer [39]

Im Jahr 1904 fusionierte die Gummersbacher Volksbank mit der Rönsahler Bank in Ohl (Kreis Wipperfürth) und firmierte sodass unter "Bergische Credit-Anstalt Gummersbach". Kurz vor dem I. Weltkrieg wurde die Bergische Credit-Anstalt vom Barmer Bank-Verein übernommen. [40] Friedrich Bauer war auch Aufsichtsratsmitglied der Bergischen Credit-Anstalt. [41]


Goldene Hochzeit

Amalie und Friedrich Bauer feierten am 1. Oktober 1920 ihre goldene Hochzeit. Das unten stehende Foto zeigt das Ehepaar Bauer mit ihren Söhnen, Schwiegertöchtern und Enkeln:

Goldene Hochzeit des Ehepaares Bauer


Tod der Amalie Bauer geb. Sondermann

Amalie Sondermann verstarb in Dieringhausen am 1. Februar 1925. Ihr Ehemann Fritz Bauer verstarb nur wenige Monate später ebenfalls in Dieringhausen am 22. Juli 1925.

 

[1] Vgl. zum Taufdatum Jonas (2010), S. 10; zum Rufnamen Heine, Willi (1920): Gedicht zur goldenen Hochzeit der Eheleute Friedrich Bauer, ohne Ort.

[2] Quelle

[3] Vgl. Woelke, J. (o. J.): Notizen zu Sophie Wahlefeld, Gummersbach.

[4] Vgl. Heine, Willi (o. J.): Bilder aus der Geschichte unserer Familie und aus meinem Leben, Band V.

[5] Vgl. o. V. (1836): Dem Herrn Lehrer Bauer, in: Aggerblatt v. 20. April 1836, S. 1.

[6] Vgl. Köngliche Regierung von Preußen (1851): Einführung der Gemeindeordnung in der Gemeinde Wiehl, in: Amtsblatt der Könglichen Regierung zu Köln v. 10. Juni 1851, Nr. 23, S. 154.

[7a] Vgl. Bauer, Friedrich und Amalie (1877): Geburtsanzeige Walter Bauer, in Gummersbacher Zeitung v. 29. Dezember 1877.

[7b] Vgl. Bauer, Friedrich (1869): Bekanntmachung des Bürgermeisters, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 23. Juni 1869, Nr. 50, S. 4.

[8] Vgl. Woelke, J. (o. J.): Notizen zur Taufe Meta und Max Sondermann, Gummersbach.

[9] Vgl. Bauer , Friedrich (1849): Todesanzeige Julie Bauer geb. Heuser, in: Gummersbacher Kreisblatt v. November 1849.

[10] Vgl. Bockhacker, Willy (1936): Geschichte des Geschlechtes Heuser, Berlin, S. 47.

[11] Vgl. Weinandy, Klaus (1956): Die politischen Wahlen in den rechtsrheinischen Kreisen Sieg, Mülheim, Wipperfürth, Gummersbach und Waldbröl des Regierungsbezirkes Köln in der Zeit von 1849 bis 1870, Bonn, S. 21.

[12] Vgl.  Winckel, Ludwig et al. (1848): Gründung eines Bürgervereins, in: Gummersbacher Kreisblatt v. 1. Juli 1848, Nr. 53, S. 1.

[13] Vgl. o. V. (1849): Sitzung des Bürgervereins zu Gummersbach, in: Gummersbacher Kreis- und Intelligenzblatt, Nr. 67, S. 4.

[14] Quelle W

[15] Heine, Willi (o. J.): Bilder aus der Geschichte unserer Familie und aus meinem Leben, Band V.

[16] Vgl. Sandler, Christoph (1875): Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen. Ein geographisch-mercanitlistisches Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie von der Rheinprovinz und von Westphalen, nach amtlichen und authentischen Quellen in der Zeit von Nov. 1874 bis Jan. 1875 aufgenommen, Leipzig, S. 26. Auch im Jahr 1873 wird in Sandler's Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie die Wollspinnerei Wahlefeld & Co. noch für Derschlag geführt. Vgl. Sandler, Christoph (1873): Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie Deutschlands, Österreichs, Elsass-Lothringens und der Schweiz, I. Band: Handbuch der gesamten Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie des preußischen Staates mit einem durch ein umfassendes Farbikanten-Register zum integrirenden [!] Bestandtheile des Werkes bearbeiteten Adressen-Anzeiger, S. 54.

[17] Vgl. Krawinkel, Max-Ferdinand (1990): Strukturwandel in der Textilindustrie am Beispiel eines mittelständisches Unternehmens im Oberbergischen im 19.Jahrhundert (1806-1914), Diplomarbeit.

[18] Vgl. Sandler, Christoph (1862): Sandler’s großes Adresbuch des Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes von Nord-Deutschland. Vollständig in zwei Bänden. Zweiter Band: das Königreich Preußen. Erste Abtheilung enthaltend: die Rheinprovinz und die Provinz Westphalen, Köln, S. 82; Sandler, Christoph/Berggold, F. (1866): Deutschlands Handel und Industrie. Neuestes Repertorium des deutschen Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes. Norddeutschland nach den Sandler’schen Principien und den amtlich aufgenommenen Materialien des Jahres 1866. I. Abtheilung: Königgreich Preussen. Erster Band: Rheinprovinz und Hohenzollern, Westfalen, Pommern, Posen, Berlin, S. 83.

[19] Vgl. Kaiser (1864): Bekanntmachung zur Anlage eines Wasserwerks zum Betrieb einer Wollspinnerei durch Friedrich Bauer, in: Gummersbacher Kreisblatt, Nr. 47, S. 2.

[20] Stadt Gummersbach (1872): Concession zur Anlage eines Wassertriebwerks im Aggerfluss für Friedrich Bauer, in: Stadtakte 4335.

[21] Vgl. Bauer, Friedrich (1874): Regelung meiner Angelegenheiten, in: Gummersbacher Zeitung v. 25. August 1874.

[22] Vgl. Sandler, Christoph/Berggold, F. (1866): Deutschlands Handel und Industrie. Neuestes Repertorium des deutschen Handels-, Fabrik- und Gewerbestandes. Norddeutschland nach den Sandler’schen Principien und den amtlich aufgenommenen Materialien des Jahres 1866. I. Abtheilung: Königgreich Preussen. Erster Band: Rheinprovinz und Hohenzollern, Westfalen, Pommern, Posen, Berlin; Sandler, Christoph (1873): Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie Deutschlands, Österreichs, Elsass-Lothringens und der Schweiz, I. Band: Handbuch der gesamten Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie des preußischen Staates mit einem durch ein umfassendes Farbikanten-Register zum integrirenden [!] Bestandtheile des Werkes bearbeiteten Adressen-Anzeiger; Sandler, Christoph (1875): Industrie-Lexicon von Rheinland-Westphalen. Ein geographisch-mercanitlistisches Handbuch der Leistungsfähigkeit der gesamten Industrie von der Rheinprovinz und von Westphalen, nach amtlichen und authentischen Quellen in der Zeit von Nov. 1874 bis Jan. 1875 aufgenommen.

[23] Vgl. Baldus, Burghard (1927): Die wirtschaftliche Entwicklung des rheinländischen Kreises Gummersbach im 19. und 20. Jahrhundert, zugl. Diss. (Universität Erlangen 1926), Gummersbach, S. 148-149.

[24]  Vgl. Prinz, August (1937): Mühlenthal im Wandel der Jahrhunderte und die Aggertaler Textilindustrie, Teil III, in: Oberbergische Bote v. 9. April 1937.

[25] Vgl. Bauer, Friedrich (1890): Stellenanzeige, in: Gummersbacher Zeitung v. 20. Februar 1890.

[26] Vgl. Bauer, Friedrich (1891): Briefkopf Kunstwollfabrik, Streichgarnspinnerei und Färberei, in: Stadtakte 2091.

[27] Vgl. zur Fotografie Gemeinnütziger Verein für Dieringhausen und Umgebung (Hrsg.) (1985): Dieringhausen und seine Umgebung, Dieringhausen, S. 69.

[28] Vgl. Prinz, August (1937): Mühlenthal im Wandel der Jahrhunderte und die Aggertaler Textilindustrie, Teil V, in: Oberbergische Bote v. 13. April 1937.

[29] Vgl. Bauer, Friedrich (1897): Antrag zum Bau eines Lagerschuppens in Neubrück v. 13. Oktober 1897, in: Gummersbacher Stadtakten.

[30] Vgl. Prinz, August (1937): Mühlenthal im Wandel der Jahrhunderte und die Aggertaler Textilindustrie, Teil IV, in: Oberbergische Bote v. 10./11. April 1937.

[31] Vgl. Gemeinnütziger Verein für Dieringhausen und Umgebung (Hrsg.) (1985): Dieringhausen und seine Umgebung, Dieringhausen, S. 56-57 sowie S. 69. 

[32] Vgl. Heine, Willi (1948): Gedicht zum 40-jährigen Jubiläum der Armaturenfabrik Friedrich Bauer & Söhne GmbH, ohne Ort; Gemeinnütziger Verein für Dieringhausen und Umgebung (Hrsg.) (1985): Dieringhausen und seine Umgebung, Dieringhausen, S. 69. 

[33] Heine, Willi (o. J.): Bilder aus der Geschichte unserer Familie und aus meinem Leben, Band V.

[34] Vgl. Bülowius (1886): Bekannmachung zur Amtsniederlegung von Friedrich Bauer, in: Gummersbacher Zeitung v. 27. Mai 1886.

[35] Vgl. o. V. (1886): Stadtverordnetensitzung v. 22. Mai 1886, in: Gummersbacher Zeitung v. 25. Mai 1886.

[36] Vgl. Baldus, Burghard (1927): Die wirtschaftliche Entwicklung des rheinländischen Kreises Gummersbach im 19. und 20. Jahrhundert, zugl. Diss. (Universität Erlangen 1926), Gummersbach, S. 275.

[37] Vgl. Baldus, Burghard (1927): Die wirtschaftliche Entwicklung des rheinländischen Kreises Gummersbach im 19. und 20. Jahrhundert, zugl. Diss. (Universität Erlangen 1926), Gummersbach, S. 258.

[38] Vgl. o. V. (1882): Liquidation der Gummersbacher Volksbank e. G. und Neugründung der Gummersbacher Volksbank AG, in: Gummersbacher Zeitung v. 3. Januar 1882 und 20. April 1882.

[39] Vgl. o. V. (1882): Bilanz der Gummersbacher Volksbank.

[40] Vgl. Baldus, Burghard (1927): Die wirtschaftliche Entwicklung des rheinländischen Kreises Gummersbach im 19. und 20. Jahrhundert, zugl. Diss. (Universität Erlangen 1926), Gummersbach, S. 259.

[41] Vgl. Heine, Willi (1920): Gedicht zur goldenen Hochzeit der Eheleute Friedrich Bauer, ohne Ort.