Johann Peter van der Beeck

Johann Peter van der Beeck (* 2. Juni 1729 in Elberfeld [1]; † 14. Dezember 1802 ebenda) war Ratsverwandter und Kaufmann in Elberfeld. 

Als Sohn von Anna Maria Katharina Sondermann (1693–1777) und Johann Peter van der Beeck (1696–1769), Hofbesitzer "auf dem Falkenberg" bei Elberfeld, erhielt Johann am 20. Mai 1734 in Elberfeld die Kindstaufe.

Am 23. September 1752 heiratete er in erster Ehe Anna Gertrud de Roer (1732–1773) in Elberfeld. In zweiter Ehe ehelicht er am 31. Januar 1777 Anna Elisabeth Schlieper (1738–1802), Tochter des Elberfelder Bürgermeisters Johann Abraham Schlieper.

Im Jahr 1783 war Johann van der Beeck Bürgermeister der Stadt Elberfeld, im Jahr darauf Stadtrichter.   

Er zählt auch zu den Gründungsmitgliedern der 1775 gegründeten Elberfelder Lesegesellschaft.

Johann van der Beeck starb am 14. Dezember 1802 in Elberfeld und wurde am 17. Dezember 1802 bestattet.

Aus der Ehe van der Beeck-de Roer sind neun Kinder bekannt, u. a.:

Johann Peter van der Beeck (1756–1834). Er heiratete Maria Katharina Kersten (1766–1784), die Tochter des Elberfelder Bankiers Abraham Kersten war.

Johann Kaspar van der Beeck (1767-1834), Kaufmann auf der Vikarie in Elberfeld und Fabrikant, heiratete Anna Luisa Elisabeth Elbers (1767-1839), eine Tante des "Vaters des Ruhrgebiets" Friedrich Wilhelm Harkort (1793-1880) und Tochter des Johann Heinrich Elbers, Kaufmann und Hammerherr in Hagen, und der Maria Gertrud Harkort.

[1] „Nach den Familienaufzeichnungen van der Beeck, die sich bis 1936 in der Familie Bröcking erhalten haben, soll Johann van der Beeck am 2. Juni 1729 geboren sein. An diesem Tage findet sich aber im Elberfelder Taufbuch keine Taufe eines Johann van der Beeck, auch nicht in den Jahren vorher oder nachher. Erst am 20. Mai 1734 lässt das Ehepaar Peter van der Beeck und Anna Maria Sondermann einen Sohn Johannes taufen, und es bleibt daher nur die Möglichkeit, dass Johannes selbst aus nicht erkennbaren Gründen schon zu Lebzeiten seinen Geburtstag früher angesetzt hat, vielleicht um seinen Kindern seine ungemein frühe erste Eheschließung zu verheimlichen. Über seine Vorfahren sage die Familien-Aufzeichnungen nichts, es heißt dort: Von der Familie van der Beeck habe ich nie viel erfahren, da diese Familie mehrenteils ausgestorben, auch der alte Johann van der Beeck durchaus keinen Umgang mit seiner Familie hatte.“ Strutz (1963), S. 194.